Der Bote – Dezember 2011

Liebe Mitglieder,

Wilfried Wollmann, Vorstandsvorsitzenderauch im Jahr 2011 haben wir nahezu täglich ein Wort zu hören und zu lesen bekommen – „Krise“. Dagegen klingt das Wort zukunftsstark wohltuend. Und das sind wir, denn es lässt sich feststellen, dass für unsere Genossenschaft das zu Ende gehende Jahr ähnlich positiv wie das Jahr 2010 verlaufen ist. Wir können also ruhigen Gewissens das Jahr ausklingen lassen und auf Seite 2 zurückblicken zu den Höhepunkten der vergangenen Monate. Zweifellos gehörte die Vertreterwahl im Mai dazu. Knapp ein halbes Jahr später starteten die Vertreter zu einem Rundgang durch Neu Zippendorf, bei dem sie die Ergebnisse des Stadtumbaus der letzten acht Jahre sahen und erleben konnten, wie kreativ und hochwertig die SWG ehemalige Fünfgeschosser und Höfe umgestaltet hat (siehe Seite 3). Und es geht weiter. Im Frühjahr wird auf der Freifläche zwischen Wuppertaler Straße und Pilaer Straße ein Neubau aus der Erde gestampft - ein Mehrgenerationenhaus mit 35 hochwertigen Wohnungen und großzügigen Grundrissen. Das Haus soll die Lücke im Wohnquartier „An den Seeterrassen“ schließen. Es ist ein weiterer Baustein zur Zukunftssicherung unserer Genossenschaft. Denn nur wenn wir heute konsequent daran arbeiten, unseren Wohnungsbestand auf künftige Ansprüche und Standards auszurichten, werden wir uns auf dem Schweriner Wohnungsmarkt behaupten können. Apropos behaupten: Unser Mitarbeiter von der Abteilung Grünpflege tun dies jeden Tag bei Wind und Wetter. Im Boten zeigen sie, dass sie nach zwei harten Wintern für kommende Schneetreiben gewappnet sind. Ob wir dieses Jahr wieder eine weiße Weihnacht haben werden? Lassen wir uns überraschen.

Ich wünsche Ihnen, auch im Namen des Vorstandes und des Aufsichtsrates, ein besinnliches Fest. Rutschen Sie beschwingt und zuversichtlich ins neue Jahr!

Ihr Wilfried Wollmann

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Familie Jann eroberte sich eine geräumige 5-Raumwohnung

Himmlisch viel Platz genießt Familie Jann im neuen Zuhause.

Ihren Nadelbaum genießen will in diesem Jahr Familie Jann aus der Niels-Bohr-Straße im Mueßer Holz. Denn dieses Mal haben die Fünf zum Fest richtig viel Platz, um die Tanne aufzustellen. Am 1. September sind sie in eine 106 Quadratmeter große 5-Raumwohnung gezogen. Weihnachten kann kommen.

„Vorher haben wir auf der anderen Seite der Straßenbahnschienen in einer fast halb so großen Wohnung gelebt“, sagt Mandy Jann und deckt den schlafenden sieben Monate alten Phileas zu. Die 33-Jährige arbeitet normalerweise im Servicecenter. Doch jetzt genießt sie ihr Erziehungsjahr und die neue Wohnung, die alle dem kleinen Phileas zu verdanken haben. Er gab schließlich den Anstoß, ein größeres Zuhause zu suchen. „Wir sind einfach ein bisschen rumgefahren im Stadtteil, bis uns dann diese Wohnung auffiel“, erinnert sich René Jann. „Wir haben später auf die Homepage der SWG geguckt und kurz darauf angerufen.“

Ein wenig schnauften sie schon, als sie beim Umzug ihre Möbel in die 4. Etage trugen. „Wir wohnten vorher Paterre“, so der 35-Jährige. „Aber als wir einzogen, hat gleich der Nachbar mit angefasst. Da hab ich vielleicht Augen gemacht.“ Gestaunt hat Familie Jann noch über viele andere Dinge. Etwa über die Sauberkeit und Ruhe und die Beleuchtung vorm Haus.

Völlig aus dem Häuschen sind auch der achtjährige Pascal und der zwölfjährige Philipp. „Am besten finde ich, dass wir jetzt zwei Bäder haben“, so Pascal. „Jetzt kommen wir uns morgens vor der Schule nicht mehr in die Quere.“ Draußen gibt es für die Jann-Kinder auch genug zum Toben, nicht nur den nahen Bauspielplatz. „Zehn Minuten durch den Wald und wir sind am Störkanal“, sagt Papa Jann und blickt zu Thyson, dem kleinen Hund. Eigentlich ist seit dem Einzug in der Niels-Bohr-Straße alles perfekt. Ein Wunsch bleibt dennoch: Das Papa Jann wieder Arbeit findet. „Ich habe keine zwei linken Hände“, sagt er. „Es wird schon werden.“

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Das Jahr 2011

Schwups: Mit einer Jubiläumsfeier rutschten die Besucher des Nachbarschaftstreffs in der Tallinner Straße 42 ins Jahr 2011. Seit zehn Jahren genießen sie hier ihre Nachmittage. Etwa 500 Veranstaltungen finden jährlich im Treff statt. Den Erfolgskurs fest im Blick haben Margitta Schumann und Wilfried Wollmann vom Vorstand der SWG. Im Februar bereiteten sie den Jahresabschluss vor. Dank geschickter Planung schrieb die SWG auch im Geschäftsjahr 2010 erfreuliche Zahlen.
Der harte Winter ist vorbei, die Arbeiten in der Pilaer Straße (Neu Zippendorf) gehen weiter. Auf drei Stockwerke schrumpfen die Häuser. Anschließend werden Gehwege, Zufahrten und Parkplätze erneuert und barrierefrei gestaltet. Farbenfroher, übersichtlicher und prall gefüllt mit nützlichen Informationen kommt der neue Web-Auftritt der SWG daher. Im April wird die komplett überarbeitete Homepage unter www.swg-schwerin.de freigeschaltet.
Prall gefüllt war die Infoveranstaltung zum Quartier „An den Seeterrassen“, zu der die SWG einlud. Der geplante, hochwertige Neubau mit seinen barrierefreien Wohnungen und dem großen Innenhof stieß auf großes Interesse. Um Zahlen drehte sich alles auf der Vertreterversammlung. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde einstimmig bestätigt. Erstmals dabei waren 34 Mitglieder, die während der SWG-Vertreterwahl im April neu gewählt wurden.
Hurra wir verreisen! Im Juli und August schickt die SWG erstmals 22 Kinder auf einen Ponyhof und ins Förstercamp. Hier erleben sie unvergessliche Abenteuer. Wie im Schlaraffenland ging es beim Anwohnerfest Am Bosselmannweg zu. Aufgefahren wurde eine riesige Kuchentafel. Die Besucher ließen es sich schmecken, lauschten der Musik und bekamen obendrein noch eine beschwingte Modenschau serviert.
Zauberhafte Lichtspiele und einen Schlossgarten zum Lustwandeln erlebten die Besucher der 1. Schlossgartennacht Anfang September. SWG-Mitglieder bekamen ihre Karten zum halben Preis. 2012 geht die Show in die zweite Runde. Sonnige Aussichten: Für einen Werbeclip konnte die SWG den Wettermann des Nordens, Stefan Kreibohm, gewinnen. Seit Oktober läuft der Film, indem sich der Moderator durch den Nebel kämpft, in den Schweriner Kinos.
Nicht nur denjenigen, die auf der Suche nach einem passenden Zuhause sind, dürfte dieses Banner ins Auge fallen. Weithin sichtbar ist die SWG-Großflächenwerbung, die seit November am Hochhaus Hamburger Allee/Kreuzung Plater Straße hängt. Heißer Kakao, kleine Überraschungen und ein Geschichten lesender Weihnachtsmann – all das erlebten Mädchen und Jungen auf der ersten SWGWeihnachtsfeier für Kinder in der Wuppertaler Straße und Friesenstraße.

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Die Abteilung Grünlandpflege kümmert sich um schneefreie Gehwege

Holger Kleinfeldt und Dieter Blum füllen Streusand-Säcke für freiwillige Schneeschieber.

Holger Kleinfeldt fröstelt es, wenn er an den Winter denkt. „Die letzten beiden waren hart“, erinnert sich der Leiter des Bereiches Grünlandpflege. „Da sind wir teilweise mental mit unseren Kräften an Grenzen gestoßen.“ Doch dann hagelte es von allen Seiten Lob für den guten Winterdienst. Auch in dieser Saison ist das siebenköpfige Team wieder gut gerüstet. Die Streukästen in den Wohngebieten sind gefüllt, vier Streufahrzeuge stehen bereit. Natürlich schicken wir auch wieder einen Trupp mit handgeführten Maschinen los, um Freitreppen und schwer erreichbare Wege zu räumen. Wert legt die SWG beim Winterdienst darauf, dass die Wege breit freigeschoben werden. „Andere Vermieter schaffen schmale Pfade, die ruckzuck wieder zuwehen.“ Im Einsatz sind Holger Kleinfeldt und Kollegen in allen SWG-Anlagen des Großen Dreesches, Neu Zippendorfs, Mueßer Holz und Krebsfördens. „Jeder Mitarbeiter hat sein Revier“, so Holger Kleinfeldt. „Als Streumittel dürfen wir hier laut Satzung der Stadt keine auftauenden Mittel einsetzen. Wir achten aber darauf, Streukies mit guter Körnung zu nehmen, weil der nicht so schmiert.“

Wachsam verfolgt Holger Kleinfeldt nun Tag für Tag den Wetterbericht „Sobald Schnee angesagt ist, haben wir Bereitschaftsdienst“, sagt er. „Dann stehe ich jede Nacht auf und schaue aus dem Fenster. Freie Tage gibt es, bis auf die Feiertage, keine. Mein letzter Winterurlaub liegt 20 Jahre zurück.“

An ihre Grenzen stoßen die Winterdienstler bei Blitzeis. Die Gefahr, mit Räumfahrzeugen gegen parkende Autos zu rutschen, ist zu groß. „Jeder Mensch sollte aufpassen und sein Verhalten dem Wetter anpassen“, rät Holger Kleinfeldt. Die Hauseingänge selbst müssten laut Satzung der SWG die Bewohner freihalten. Wer freiwillig noch mehr für sich und seine Nachbarn tun möchte, kann sich gerne bei der Abteilung Grünlandpflege melden. „Auf Wunsch bringen wir Schaufel, Besen und Streusand-Säcke vorbei“, so Holger Kleinfeldt. „Allein in den letzten Wochen haben wir schon 50 Schneeschieber verteilt.“

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Streifzug durch 5 Jahre Stadtumbau

Streifzug durch 5 Jahre Stadtumbau In Schwerin gibt es viele schöne Ecken die niemand kennt. Damit es den Wohngebieten „Zum Grünen Tal“, „Am Bosselmannweg“ und „An den Seeterrassen“ nicht ähnlich ergeht, lud die SWG im Oktober zu einem aufschlussreichen Spaziergang ein. 60 Vertreter streiften mit Abteilungsleitern sowie Vertretern des Aufsichtsrates durch mehrere Jahre Stadtumbau. „Ich denke wir konnten die Vertreter überzeugen, dass wir auf einem guten Weg sind“, so SWG-Vorstandsvorsitzender Wilfried Wollmann. „Es ist hier wirklich schön geworden“, stellte auch Petra Auer fest, die zu den frisch gewählten Vertretern gehört. „Ich kenne das Gebiet noch von früher.“ Gespannt lauschte sie weiteren Plänen. „Die guten Zahlen, die die SWG schreibt, verschaffen uns die Möglichkeit, einen hochwertigen Neubau zu errichten“, so Wilfried Wollmann. „Wir sind so mutig in diesem Haus auch Wohnungen für Senioren-WG`s zu schaffen.“

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Umbau in Müllerstraße

Die Senioren, die in der Müllerstraße 21 leben, haben seit diesem Jahr einen Gemeinschaftsraum für geselliges Beisammensein. Hierzu wurde eigens ein ehemaliger Gewerberaum umgebaut. Entstanden ist zudem eine Wohnung, die ebenerdig mit dem Rollstuhl über einen separaten Eingang erreichbar ist.

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Die Pinselquäler tauchen auf

AG Malen schenkte Verein Hand in Hand ein großes Schlossbild

Sie waren die ersten, die vor zwei Jahren mit Pinsel und Farben bewaffnet das Nachbarschaftszentrum in der Wuppertaler Straße eroberten. Seitdem ist die AG „Die Pinselquäler“ gewachsen. Jeden Donnerstag um 14 Uhr vergnügen sich Frauen und Männer aus dem Quartier an der Leinwand. „Der älteste Teilnehmer ist über 80 Jahre“, sagt Walter Schreiber, der die Gruppe mit viel Esprit leitet. „Sobald jemand ein Bild beendet hat, stellt er es den anderen vor. Dann wird kräftig gelobt. Und zum Geburtstag gibt es für jeden einen Blumenstrauß.“

Für das Schlossbild haben die Mitstreiter der AG Malen ordentlich ihre Pinsel gequält. Anschließend schenkten sie es dem Verein Hand in Hand.Liebevoll umsorgt werden die Künstler auch von den Mitarbeitern des Vereins Hand in Hand. Schon wenn sie das Haus betreten, duftet es nach Kaffee. Als Dankeschön schenkten Die Pinselquäler dem Verein ein großes Schweriner Schlossbild, an dem sie gemeinsam mehrere Nachmittage gemalt haben. Ein Platz für das Gemälde war im Haus schnell gefunden.

Noch eine Neuigkeit aus der Wuppertaler Straße 53: Gesucht werden gesangfreudige Mitstreiter für eine kleine Singegruppe. Und wer Lust hat, mit seinen Kindern, Freunden oder Enkeln eine Partie Tischtennis oder Billiard zu spielen, kann dies Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr tun. Nähere Infos unter Telefon: 304 12 91.

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Impressum

Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG
Leonhard-Frank-Straße 35
19059 Schwerin
Telefon: (0385) 7450-0
www.swg-schwerin.de

Gesamtherstellung:
Satz & Layout, Daniele Regge, www.farbfigur.de

Redaktion:
SWG-Vorstand: Wilfried Wollmann (V.i.S.d.P.),
Margitta Schumann
Journalistenbüro tastenfischer, Anja Bölck

Fotos: Martina Kaune, Anja Bölck
Auflage: 13.500 Stück
Redaktionsschluss: November 2010