Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG

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Perle zu ebener Erde - attraktiver Gewerberaum zu vermieten

März 2010

Eckcafé oder Praxis?

Vor-Ort-Termin in der Müllerstraße 21. Der 2005 fertig gestellte Neubau wurde Ende vergangenen Jahres aus einer Zwangsversteigerung durch die SWG erworben und verfügt über insgesamt 28 altengerechte Wohnungen.
Doch im gelb verputzten Gebäude schlummert noch eine Perle.
"Wir haben mit dem Haus auch 114 Quadratmeter Gewerberaum erworben, der noch auf einen Nutzer wartet", meint Margitta Schumann, Kaufmännischer Vorstand der SWG. In den ebenerdig zugänglichen Räumlichkeiten war noch bis vor einiger Zeit eine kleine Gaststätte eingerichtet. Die Verantwortlichen der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft können sich in dem attraktiven Eckhaus zum Beispiel ein von einem sozialen Träger geführtes kleines Café oder eine medizinische Einrichtung oder Arztpraxis vorstellen. Neben der zentrumsnahen Lage punktet die Gewerbefläche zum Beispiel mit modernen und behindertengerechten Toiletten sowie einem Aufenthalts- und Sanitärbereich für Mitarbeiter oder Angestellte. Margitta Schumann: "Wer Interesse hat, kann sich gern in unserer Geschäftsstelle melden. Wir sind für gute Ideen immer offen." Ihr Ansprechpartner ist Frau Vetter 0385 74 50 145.
 

SWG prägt Antlitz der Landeshauptstadt mit

Februar 2010

Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft treibt auch 2010 den Stadtumbau voran

Das Herz der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) schlägt in der Weststadt. Hier, in der Leonhard-Frank-Straße, befindet sich das Stammhaus des zweitgrößten Vermieters in Schwerin, der mehr als 9000 Wohnungen verwaltet. So wohnen Glückspilze wirbt das Unternehmen. Und in der Tat genießen SWG-Mieter eine hohe Wohnqualität, funktionierende Nachbarschaften und sozialen Zusammenhalt. Ob mit oder ohne Wohnen mit Service im Alter – sicher, warm und geborgen können sie sich bis ins hohe Alter fühlen. Heute verfügt kein Anbieter in Schwerin über eine derart breite Palette an bezahlbaren, altengerechten Wohnungen.
Und immer mehr jüngere Menschen erkennen die Vorteile, die eine Genossenschaft mit sich bringt. „Sie bietet als Alternative zwischen Miete und Eigenheim besten Schutz vor Mietwucher“, ist Vorstandvorsitzender Wilfried Wollmann überzeugt. „Die Genossenschaft wird als die demokratischste aller Unternehmensformen angesehen. Deshalb hat diese Wohnform nicht nur Tradition, sie hat auch Zukunft.“
Erfolgreich zeigt die SWG in Modellprojekten, dass sich der Abwanderungstrend in Plattenbaugebieten stoppen lässt. Das Quartier Tallinner/ Vidiner Straße in Neu Zippendorf ist ein Beispiel dafür, wie sich Fünfgeschosser in attraktive Stadtvillen verwandeln lassen. In den nächsten Jahren wird die Genossenschaft das Gesicht des Stadtteils Neu Zippendorf weiterhin gravierend verändern. So bleibt die SWG wichtigster Akteur im Stadtumbau der Landeshauptstadt. Für Rückbau, Umbau und Modernisierung sowie die Instandhaltung eigener Wohngebäude plant die Genossenschaft im Jahr 2010 Aufwendungen in Höhe von 10, 5 Millionen Euro“, kündigt Margitta Schumann, Kaufmännischer Vorstand an. „Neben dem Stadtumbau wollen wir in diesem und in den kommenden Jahren verstärkt in die Energieeinsparung und Umstellung der Heizsysteme investieren. In der Weststadt ist beispielsweise geplant, die Fassade und die Kellerdecke in der Friesenstraße 9-25 wärmetechnisch zu dämmen, um damit die Energiebilanz des Hauses deutlich zu verbessern. Neben einem hellen, freundlichen Farbanstrich werden darüber hinaus 51 Wohnungen noch neue, größere Balkone und 14 Wohnungen erstmals Balkone erhalten. In der Brahmstrasse 1-11 unterziehen wir alle 48 Wohnungen einer komplexen Innenmodernisierung.“
Dabei behält das Wohnungsunternehmen nicht nur die Gebäude im Blick. Über den Verein Hand in Hand engagiert sich die Genossenschaft überall in der Stadt - Sozialberatung, Wohngebietsbetreuer, das Sozialkaufhaus im Mueßer Holz und Stadtteilfeste sind nur einige Dinge davon. Nicht zu vergessen die sieben SWG-Nachbarschaftstreffs, die jährlich von tausenden Schwerinern aufgesucht werden. Natürlich befindet sich auch einer in der Weststadt.
„Die Weststadt ist ohnehin ein sehr beliebter Stadtteil“, so Vorstandsvorsitzender Wilfried Wollmann. „Hier bleibt kaum eine Wohnung lange leer.“ Im vergangenen Jahr kam es hier zur komplexen Innensanierung der Lessingstraße 19-27. In der Friesenstraße wurden 50er- Jahre Bauten gedämmt und mit Balkonen versehen. Zudem ersteigerte die Genossenschaft vor vier Monaten ein Haus in der Müllerstraße 21 (Feldstadt) In diesem befinden sich 28 altengerechte Wohnungen. Für das Erdgeschoss sucht die SWG derzeit einen sozialen Träger oder Gastronomen, der hier Quartier beziehen und den Stadtteil beleben möchte.

Balance halten auf der grünen Wiese

Juli 2009

Spielgeräte für Senioren stehen seit kurzem in Neu Zippendorf

Noch ein seltener Anblick sind Sportgeräte für ältere Menschen, wie hier am SWG-Nachbarschaftszentrum. Olympiasieger Gerd Wessig gibt Hilfestellung für einige der vielen Anwendungsmöglichkeiten. Sein spezieller Tipp: Auch im Winter an frostfreien Tagen die Geräte nutzen.

Einen Spielplatz für Senioren errichtete die SWG in der Wohnanlage Bosselmannstraße in Neu Zippendorf.
Er besteht nicht aus Rutsche und Schaukel - schließlich sind ältere Semester keine Klettermaxe mehr - sondern aus etwa 30 Zentimeter über dem Boden liegenden Geräten, an denen Muskeln und Balance trainiert werden können.
"Die Spielgeräte, so genannte Silver Age Geräte, sind für alle da, für die Bewohner des Quartiers und für die Seniorensport-Arbeitsgemeinschaften im Nachbarschaftszentrum", sagt Gabriele Szymanski von der SWG-Hausverwaltung. Davon gibt es inzwischen zwei. Und weitere für Jüngere und Schwangere sollen folgen. "Durch den neuen Spielplatz können sich Großeltern mit ihren Enkelkindern gemeinsam fit halten. Während die Kinder rutschen und schaukeln, sitzen Oma und Opa nicht regungslos auf der Bank, sondern trainieren auf einem Parcours ihren Körper an frischer Luft."

Arbeit auf breitere Schultern verteilen

Juni 2009

Verein Hand in Hand wählte auf 11. Mitgliederversammlung neuen Vorstand

Dank und Blumen für elf Jahre wertvolle Arbeit im Verein „Hand in Hand“ gab es für Margitta Schumann.

Was wäre die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) ohne den Verein Hand in Hand? Seit elf Jahren engagiert er sich für das Zusammenleben von Menschen in dieser Stadt. Durch ihn kann sich die Genossenschaft sozial engagieren. SWG-Nachbarschaftszentren, Wohngebietsbetreuer, Sozialberatung, Stadtteilfeste, Wohnen mit Service im Alter, das Sozialkaufhaus - all das und vieles mehr sind kleine Meilensteine, die der Verein geschaffen hat.
Keiner weiß das besser als Margitta Schumann, kaufmännischer Vorstand der SWG.

Seit elf Jahren ist sie Kopf des Vereins. „Ich fühle mich ´Hand in Hand´ eng verbunden“, sagte sie auf der Mitgliederversammlung am Dienstagabend. „Dennoch finde ich es gut, wenn der Vereinsvorsitz mal wechselt und neue Gedanken herein getragen werden.“
Margitta Schumann versprach nicht aus der Welt zu sein. „Durch die Arbeit in der Genossenschaft bin ich weiter untrennbar mit dem Verein verbunden.“ Als Nachfolger wählten die Mitglieder des Vereins Wilfried Wollmann, Vorstandsvorsitzender der SWG.

Deutlich wurde auf der Mitgliederversammlung, dass der Verein nach wie vor auf gesunden Füßen steht. Hand in Hand beschäftigt zurzeit zehn Mitarbeiter. Viele von ihnen arbeiten in den Nachbarschaftstreffs. Die sind für so manchen Schweriner zu einem zweiten Wohnzimmer geworden. Allein in 2008 fanden in den Treffs 1285 Veranstaltungen mit insgesamt 16 690 Besuchern statt. Die Nachbarschaftstreffs sind offen für alle, egal, ob sie SWG-Mieter sind oder nicht. Ganz nach dem Grundsatz, wenn sich unsere Nachbarn wohl fühlen, dann geht es auch unseren Genossenschaftsmitgliedern gut.

„Wir müssen unsere Arbeit künftig auf breiteren Schultern verteilen“, blickt Wilfried Wollmann in die Zukunft. „Schließlich gibt es enorm viele Menschen, die die Vereinsaktivitäten nutzen. Wir hoffen deshalb, dass noch mehr erkennen, wie wertvoll die Arbeit des Vereins ist.“
Wer dem Verein die Hand reichen möchte, nimmt am besten in den SWG-Nachbarschaftstreffs „Nebenan“ Kontakt auf oder unter Telefon: (0385) 7450-142
 

Lustige Fischparade

Juni 2009

Kinder der Kita Mosaik brachten ihre farbenfrohen Holztafeln in die Erde

Damit die Fische nicht davon schwimmen, setzten die Kinder der Kita Mosaik sie auf ihren Pfeilern tief in die Erde.

Damit die Fische auch ja nicht umkippen, schippen die Kinder der Kita Mosaik ordentlich Erde auf die Pfeiler. Schließlich haben sie drei Monate für die Kunstwerke gebraucht. Geholfen hat ihnen Fritz Donner vom SWG-Nachbarschaftszentrum in der Wuppertaler Straße. Er sägte die zwanzig Holztafeln Stunde um Stunde aus. „Es hat Spaß gemacht. Ich bastele gern“, sagt er und verfolgt mit Freude, wie die Kinder aufgeregt um ihre Figuren herumtänzeln. Ihre Kunstwerke sind jetzt nicht nur vorm Nachbarschaftszentrum zu sehen, auch vor ihrer Kita und an anderen Stellen schmücken sie das Quartier. „Mit der Aktion wollten wir uns zur Buga einbringen“, sagt Kita-Leiterin Renate Kiencke. „Wir haben uns dabei überlegt: Warum sollen wir nicht etwas für unseren eigenen Stadtteil machen.“ Ein Partner war schnell gefunden im Verein Hand in Hand vom Nachbarschaftszentrum nebenan. Gefördert wird das Projekt aus dem Verfügungsfond "Soziale Stadt". Renate Kiencke ist sich sicher, dass die Jungen und Mädchen jetzt jeden Morgen, wenn sie in den Kindergarten kommen, mit einem Fünkchen Stolz auf ihre Bilder schauen werden. „Schön ist, dass die bunten Figuren auch im Winter für gute Laune sorgen.“ 

Genossenschaftswohnen hat Zukunft

Juni 2009

SWG treibt in Schwerin gezielt Rückbau und Modernisierung von Quartieren voran

Hundert Vertreter und Gäste lauschten den Ausführungen des Vorstands-vorsitzenden Wilfried Wollmann auf der Vertreterversammlung, die in diesem Jahr auf dem Buga-Gelände stattfand.

Nicht nur Blumendüfte tanzten am vergangenen Mittwochabend auf dem Buga-Gelände durch die Luft, sondern auch jede Menge Zahlen. Schwerins Wohnungsbaugenossenschaft (SWG) hatte zur Mitgliederversammlung geladen. Und zwar mitten auf die Gartenschau. Gespannt verfolgten die Vertreter der Genossenschaft, in welche Baumaßnahmen 2008 investiert wurde, wie der Leerstand aussieht, wie die SWG dasteht und welche Projekte in diesem Jahr laufen.

Vor einem Jahr noch machte Buga-Geschäftsführer Jochen Sandner den Vertretern der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft Appetit auf die Gartenschau. Am Mittwochabend konnten sie das Szenario selbst mit allen Sinnen genießen. Nach einer exklusiven Führung über das Gelände ging es dann im Veranstaltungszelt am Marstall ans Eingemachte – vielmehr an das Geschäftsjahr 2008.
Margitta Schumann, kaufmännischer Vorstand der SWG, hatte gute Neuigkeiten zu verkünden: „Die seit 2005 bestehende positive Geschäftsentwicklung setzte sich auch im Jahr 2008 fort. Unsere kontinuierliche Arbeit der vergangenen Jahre führte zu einem zufrieden stellenden Jahresüberschuss von 1.013 Tausend Euro und einer wirtschaftlichen Konsolidierung der Genossenschaft.“
Schwerins zweitgrößtes Wohnungsunternehmen bewirtschaftete Ende 2008 insgesamt 9576 Wohnungen – 120 Wohnungen weniger als im Jahr zuvor. Durch Abriss und Rückbau wurden 111 Wohnungen vom Markt genommen. Der Leerstand verringerte sich daraufhin von 13,3 Prozent Ende 2007 auf 12,9 Prozent. Verbleiben immer noch 1234 ungenutzte Wohnungen. Davon sollen allein in diesem Jahr weitere 240 (Mueßer Holz) verschwinden. Geplant ist die Quote noch 2009 auf zehn Prozent zu drücken. „Es gibt keine Alternative zum Rückbau“, betonte Margitta Schumann. Allein für die leer stehenden Wohnungen fielen 2008 Betriebskosten und Heizkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro an. „Wir gehen im Schweriner Wohnungsmarkt von einer Stagnation aus. Es gibt ein deutliches Überangebot an Wohnraum. Und der Zuzug von außen bleibt beschränkt.“
Bewährt habe sich die langfristige Strategie der SWG, den Umbau und die Modernisierung auf ausgewählte Wohnstandorte wie Tallinner/ Vidiner oder Wuppertaler Straße zu konzentrieren. Hier sei Leerstand kein Thema mehr. „Das Leben in der Genossenschaft hat also nicht nur Tradition, es hat auch Zukunft“, ist sich Vorstandsvorsitzender Wilfried Wollmann sicher. „Das Wohnen bei uns stellt eine Alternative zwischen Miete und Eigentum dar. Und den besten Schutz vor Spekulation und Umwandlung in Wohneigentum. Denn unsere Mieter nutzen genossenschaftliches Eigentum, an dem Sie selbst beteiligt sind.“ Begriffe wie Selbstverwaltung und Selbstbestimmung seien untrennbar mit der Genossenschaftsidee verbunden. Daher werde die Genossenschaft auch als die demokratischste aller Unternehmensformen angesehen. In jedem Wohnbereich wählen SWG-Mieter ihre Vertreter. Und diesen Vertretern muss die Geschäftsführung einmal im Jahr Rechenschaft ablegen. Die einhundert Vertreter, die am Mittwochabend auf der Bundesgartenschau dabei waren, zeigten sich zufrieden und lobten das gute Ergebnis. Einstimmig nahmen sie den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 an.
 

Dicke (blaue) Fische für Neu Zippendorf

Mai 2009

Senioren und Kinder bastelten gemeinsam farbenfrohe Holztafeln für ihren Stadtteil

Lise und Mattis freuen sich schon, wenn ihre Holz-Tiere nach draußen dürfen. Dann wollen sie sie unbedingt Mama und Papa zeigen.

Auf Holz malen macht viel mehr Spaß als auf Papier. Das war den Kindern der Kita Mosaik anzusehen, als sie die 20 großen Holztafeln bemalten, die schon bald das Quartier rund um die Wuppertaler Straße und Tallinner Straße in Neu Zippendorf zieren werden. Geboren wurde diese Idee im Kindergarten selbst. „Wir wollten uns zur Buga einbringen und da haben wir gedacht: Warum sollen wir nicht etwas für den Stadtteil selbst machen?“, so Kita-Leiterin Renate Kiencke. „Ähnliche hübsche Holztafeln zieren ja schon die Bäume entlang der Ludwigsluster Chaussee. Uns war klar: Das können wir auch. Bei uns ist keiner zu klein, um mitzumachen.“ Gesagt getan. Die Suche nach einem Partner begann und endet schon wenig später in dem nahe liegenden SWG-Nachbarschaftszentrum. Einige Senioren aus dem Quartier legte sich daraufhin ordentlich ins Zeug: Sie sägten die fröhlichen Fische, Blumen, Wellen-Motive aus. Anschließend malten Finja, Chiara, Lisa, Mattis und all die anderen Kleinen aus der Kita Mosaik bunte Gesichter auf die Platten. Sogar die Hortkinder der Astrid Lindgren Schule machten mit. Damit nicht gleich der erste Regen die Kunstwerke davon spült, strichen sie die Senioren anschließend mit witterungsfesten Lackfarben. In den nächsten Tagen werden die lustigen Motive im Quartier errichtet. „Wenn unsere Kleinen morgens in den Kindergarten kommen, schauen sie sicher mit Stolz auf ihre Werke“, ist sich Kita-Leiterin Renate Kiencke sicher. „Das Schöne ist auch: Die bunten Bilder sorgen auch im Winter für gute Laune.“

Keine Angst vorm weißen Blatt

Mai 2009

Walter Schreibers Vernissage lockte zahlreiche Neu Zippendorfer an

Donnerwetter! Walter Schreiber kam aus dem Staunen nicht heraus, als am Mittwochnachmittag zu seiner Vernissage im SWG-Nachbarschaftszentrum mehr als 30 Leute vorbeischauten. Da wurde es zeitweise eng in der Wuppertaler Straße 53. Platz, um sein Talent zu zeigen, blieb dem Künstler aber dennoch. Mit Pinsel und bunten Acrylfarben hauchte er der Leinwand Leben ein.

Fröhlich über die Schulter gucken ließ sich der Maler Walter Schreiber während seiner Ausstellungseröffnung im SWG-Nachbarschaftszentrum

Gleich zwölf Besucher, die ihm über die Schulter zugesehen hatten, trugen sich anschließend in die neue Arbeitsgruppe Malen ein. Eine, der es in den Fingern juckt, ist Ute Boghöfer. „Ich hätte schon Lust und wohne gleich um die Ecke. Aber ich trau mich noch nicht so recht.“ Walter Schreiber versuchte, die Angst vor dem weißen Blatt zu nehmen. Er sei selber Autodidakt und habe erst im Ruhestand mit dem Malen begonnen.
Künftig wird der Schweriner die neue AG leiten. Jeden Donnerstag schwingt er dann um 14 Uhr im Nachbarschaftszentrum gemeinsam mit anderen den Pinsel. Das Angebot ist kostenlos. „Malen macht Spaß und ist allemal besser, als Zuhause trostlos vor dem Fernseher zu sitzen“, sagt der ehemalige Graveur, dessen Bilder heute über die Grenzen Schwerins bekannt sind. „Wir werden aber keine Schulstunde machen“, verkündet er. „Jeder widmet sich seiner eigenen Technik und seinen eigenen Motiven und wenn es Fragen gibt, bin ich da. Ich würde mir wünschen, dass sich aus der AG ein kleiner Stamm entwickelt. Ich möchte meine Bilder nicht immer alleine auf Ausstellungen zeigen sondern gemeinsam mit anderen Malern.“

Farbtupfer für Balkone

Mai 2009

Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft verschenkt 2500 Pflanzen

Tausende solcher schönen Hängegeranien wie Katharina Wilk hier zeigt, verschenkt die SWG am 13. Mai.

Damit nicht nur die City im Bugagrün strahlt, sondern auch andere Stadtteile farbenfroher werden, verschenkt die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft 2500 Hängegeranien. „Wir möchten auch die Weststadt, den Großen Dreesch, Neu Zippendorf und das Mueßer Holz in ein Blütenmeer verwandeln“, sagt Margitta Schumann, Kaufmännischer Vorstand der SWG. „Deshalb wünschen wir uns, dass möglichst viele Mieter mitmachen und ihre Balkone und Vorgärten verschönern.“
Je vier der in verschiedenen Farbtönen leuchtenden Balkonpflanzen können sich Mieter der Genossenschaft am Mittwoch, 13. Mai, am SWG Nachbarschaftstreff „Nebenan“ in der Lessingstraße 26a in der Weststadt abholen. Los geht es um 10 Uhr. Anschließend verteilt die Wohnungsbaugenossenschaft gegen 13.30 Uhr weitere Pflanzen in Neu Zippendorf auf dem Parkplatz vom Plusmarkt Tallinner Straße. Margitta Schumann frohlockt: „Die BUGA steckt an. Wir möchten durch die Geschenkaktion viele Schweriner einfach dazu animieren, die BUGA in ihre Herzen zu pflanzen. Wenn sie feststellen, wie schön ihr Balkon aussieht, werden sie ihn eventuell auch in Zukunft in kleine Oasen verwandeln.“

Ein beliebtes Wohnquartier im Grünen:

April 2009

Die SWG hat in Neu Zippendorf saniert und zurückgebaut.

Modellquartier Tallinner/ Vidiner Straße

NEU ZIPPENDORF - Die Idee, älteren Menschen auf öffentlichen Grünflächen eine Gelegenheit zu sportlicher Betätigung zu bieten, existiert in China seit Langem. Während der Olympischen Spiele wurden im vergangenen Jahr die Bilder aktiver Senioren, die sich an diversen Übungsgeräten im Freien fit halten, weltweit gesendet. Anfang der 1980er-Jahre entstanden die "Bewegungsanlagen" oder "Fitness-Parks" im Reich der Mitte. Sie ermutigen insbesondere ältere Erwachsene, im Geist der traditionellen chinesischen Medizin mit verschiedenen Sport- und Entspannungsangeboten gemeinsam ihre Körper zu trainieren. Mittlerweile gehören diese Parks in China fest zum Stadtbild. Besucher aller Altersgruppen treffen sich dort zu sportlich-spielerischer Betätigung.
Im Jahr 1999 öffnete der erste deutsche Seniorenspielplatz im niedersächsischen Schöningen seine Tore. Andere Städte wie Berlin folgten. Jetzt reiht sich auch Schwerin dank der Initiative der SWG ein. Passend für die Zielgeneration mit zumeist schon silbergrauem Haar heißt die Spiel-Kombination "Silver Age", die die Genossenschaft zwischen den neu gestalteten Wohnhäusern der Wuppertaler Straße 38 bis 53 aufbauen wird. "Mit diesen Geräten können unsere älteren Mieter alle Übungen durchführen, die auch in einer Reha angewendet werden", berichtet Gabriele Szymanski von der SWG.

Das Gerät wird auf einer Rasenfläche aufgestellt und hat nur eine Höhe von 30 Zentimeter. So bestehe auch keine Gefahr, wenn jemand ungewollt vom Gerät steigen müsse. Eine Balancestange mit Sicherheitsstange gehört ebenso zur Spiel-Kombination wie ein Gitter, das das Wassertreten simulieren soll, eine Hängebrücke und ein Trampolin. Mit speziellen Kurbeln lassen sich auch die Arme trainieren. Eine Sitzbank zum Ausruhen und eine Heckenbepflanzung runden das Angebot ab.

Der Idee des Mehrgenerationen-Wohnens im Quartier folgend, sind nur wenige Meter entfernt Kinderspielgeräte zu finden. Rutsche und Schaukel stehen auf Hartgummimatten, um Lärm zu mindern. Zwei so genannte Wackeltiere werden noch installiert. "Wir wollen durch die Kombination von Kinder- und Seniorenspielplatz generationsübergreifende Aktivitäten fördern und zusätzliche Begegnungsorte für Jung und Alt schaffen", sagt SWG-Vorstand Wilfried Wollmann, der sofort von Szymanskis Idee eines Seniorenspielplatzes begeistert war. Ob die SWG weitere solcher Anlagen in der Stadt aufbauen wird, ist noch offen. "Wir prüfen das, aber das ist natürlich auch immer eine Frage des Geldes", sagt der SWG-Vorstand.

In den ersten beiden Bauabschnitten des "Quartiers im Wandel", wie die Genossenschaft das Areal nennt, sind die 128 Wohnungen bereits bezogen. Das Originelle: Nicht ganze Stockwerke wurden abgetragen, auch "Penthouse"-Wohnungen mit Dachterrasse hat die SWG dort auf die ehemaligen Fünfgeschosser gebaut. Der Quadratmeterpreis kletterte dank Städtebaufördermitteln dabei nicht über die Sechs-Euro-Marke.

Im dritten Bauabschnitt folgen bereits die Neugestaltungen der Pilaer Straße 33 bis 39, die im August abgeschlossen werden sollen. Dort erfolgte der Teilabriss sogar, während noch eine Handvoll Mieter in dem Haus wohnte. Durch das Sparen der Umzugskosten kann die Wohnungsbaugenossenschaft später die modernisierten Wohnungen für weniger als fünf Euro pro Quadratmeter anbieten. Insgesamt 14 Wohnungen in diesem Bereich werden von den Dreescher Werkstätten angemietet. Bis Ende Oktober will die SWG auch die Wohnungen in der Wuppertaler Straße 22 bis 24 neu gestaltet haben. Im kommenden Jahr folgen dann noch die Vaasaer Straße 1 bis 6. Die entsprechenden Grundrisse der Wohnungen sollen in Kürze den jetzigen Mietern vorgestellt werden. Auch dort sind u. a. Dachterrassen geplant.

Anlegen und Festmachen …

23.04.2009

Immobilienpavillon Bundesgartenschau eröffnet
Landeshauptstadt will neue Einwohner gewinnen

Die Landeshauptstadt will das Großereignis BUGA nutzen, um möglichst viele Neu-Schwerinerinnen und –Schweriner anzulocken: „Anlegen und Festmachen“ heißt die neue Kampagne für den Wohnstandort Schwerin, mit der fünf Partner gemeinsam auf der BUGA Interessenten für die Landeshauptstadt ködern wollen.
Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow und der Vorstand der Sparkasse Mecklenburg-Schwerin Diedrich Baxmann haben dazu am Vorabend der BUGA-Eröffnung (22. April) im Bereich des Gartens des 21. Jahrhunderts auf dem Ausstellungsgelände den Immobilenpavillon der Kampagne „Anlegen und Festmachen“ eingeweiht. Dort können sich Besucherinnen und Besucher während der gesamten Dauer der Bundesgartenschau über Themen informieren, die zeigen, dass Schwerin in vielerlei Hinsicht ein idealer Wohnstandort ist. Dazu gehören familienfreundliche Kinderbetreuungsangebote genauso wie eine optimale medizinische Versorgung. „Wer unvergleichliche Natur sucht, einen unerschöpflichen Reichtum an Wasser, eine schöne historische Altstadt mit einem Märchenschloss und ausgezeichnete Kulturangebote, er sollte in Schwerin dauerhaft vor Anker gehen. Unsere Stadt hat jede Menge Lebensqualität zu bieten. Den BUGA-Besucherinnen und Besuchern wird das ganz klar ins Auge fallen. Ihre Begeisterung für Schwerin wollen wir natürlich auch nutzen, um neue Einwohnerinnen und Einwohner zu gewinnen“, erklärt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow die Idee der Image-Kampagne.
Zielgruppe der Einwohnergewinnungskampagne sind junge Familien, die Abwechslung und Vielseitigkeit suchen, dabei aber nicht im Großstadtdschungel versinken wollen. Gleichzeitig will Schwerin Menschen im besten Alter dafür begeistern, ihren Lebensmittelpunkt an den Schweriner See zu verlegen.

Erleichtert wird die Suche nach einem neuen Ankerplatz zusätzlich durch die Wohnstandortinformation Schwerin, die im Internet unter www.schwerin.wohnstandort.info mit detaillierten Informationen zu den Schweriner Stadtteilen das passende Wohnumfeld ermitteln kann. Partner der Kampagne „Anlegen und Festmachen“ sind die Sparkasse Mecklenburg-Schwerin, die LGE Landesgrunderwerb Mecklenburg-Vorpommern, die WGS - Wohnungsgesellschaft Schwerin, die SWG - Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft und die Landeshauptstadt Schwerin.

Immobilien-Pavillon
Präsentation „ANLEGEN UND FESTMACHEN. WOHNEN AM WASSER.“
Gelände der Bundesgartenschau - Garten des 21. Jahrhunderts
Öffnungszeiten 9 bis 19 Uhr

Ein Stadtviertel im Wandel

April 2009

NEU ZIPPENDORF - Wo früher Fünfgeschosser Spalier standen, erstrecken sich heute im Modellprojekt Tallinner und Vidiner Straße moderne Stadtvillen mit Dachterrassen, verglasten Balkonen und Mieter gärten. Diese üben so einen Reiz auf die Schweriner aus, dass die Nachfrage nach solchem Wohnraum bisher ungebrochen ist. Dass sich der Trend weg von der Platte stoppen lässt, hat die Genossenschaft in Neu Zippendorf somit bewiesen. Auch die SWG musste in den Vorjahren enorme Abwanderungen in den großen Stadtteilen verkraften. In den vergangenen Jahren nahm sie rund 1000 Wohnungen vom Markt. "Wichtiger als der Abriss ist für uns aber die Umgestaltung der Blöcke und der Quartiere", sind sich die beiden SWG-Vorstände Margitta Schumann und Wilfried Wollmann einig.
Während die SWG, die heute 15 000 Schwerinern ein Zuhause bietet, in den vergangenen Jahren den Schwerpunkt auf Umbau und Modernisierung und die Schaffung altersgerechten Wohnraums gelegt hat, soll mit Hilfe des neuen SWG-Nachbarschaftszentrums der Wandel zum Generationen übergreifenden Wohnen im angrenzenden Quartier Wuppertaler, Vaasaer und Pilaer Straße gestaltet werden. "Wir haben verschiedene Aktionen geplant, um genau diesen Generationen übergreifenden Gedanken zu leben", berichtet Martina Kaune von der SWG. So erstellen Senioren aus dem Viertel gemeinsam mit Kindern der Kita "Mosaik" derzeit "Bilder für die Buga". Nach dem Vorbild der Schule der Künste, die bereits Kunstwerke auf Rasenstreifen unter anderem an der Ludwigsluster Chaussee gestaltet hat, fertigen die Neu Zippendorfer aus Holz kleine Bilder, die im Stadtteil aufgestellt werden sollen. Dabei übernehmen die Senioren die Holzarbeiten, während die Kita-Kinder für die Bemalung sorgen.

Eine weitere besondere Aktion ist die Analyse des Stadtteils. Ein "Forscherteam" der Kita "Mosaik" wird in den nächsten Wochen im Stadtteil unterwegs sein, um zu erkunden, wie kinderfreundlich Neu Zippendorf ist. "Anschließend wollen wir gemeinsam mit einer Stadtplanerin die Ergebnisse der Umfragen auswerten und entsprechende Rückschlüsse für unsere Arbeit ziehen", berichtet Martina Kaune.

Parallel sorgen die Bauleute im Auftrag der Genossenschaft auch weiter dafür, dass das Viertel im Umbruch bleibt. An der Wuppertaler Straße werden Stück für Stück die Plattenbauten abgetragen, um sie durch den Umbau am Ende noch attraktiver für Mieter zu machen. Der Verein "Hand in Hand" hilft im Übrigen den älteren Genossenschaftsmitgliedern bei den durch den Umbau notwendigen Umzügen. "Die Vereinsmitglieder unterstützen nicht nur beim Einpacken, sie erledigen auch die nötigen Behördengänge" sagt Kaune. Die SWG-Bauten, die sich nach dem Umbau vor allem durch ihre Farbgebung auszeichnen, werden in den kommenden Wochen auch das passende Wohnumfeld erhalten. Mit dabei sind dann auch - einem Trend aus Asien folgend - Spielplätze für Senioren. (Timo Weber)

Vernissage zum Mitmachen

April 2009

Der Maler Walter Schreiber lädt zur Ausstellungseröffnung ins SWG-Nachbarschaftszentrum

Warum malen sie solche Motive? Wie lange arbeiten Sie an einem Bild? Diesen Fragen stellt sich Walter Schreiber, der während der Vernissage am 6. Mai einen Einblick in sein künstlerisches Schaffen gewährt.

Beim Malen über die Schulter schauen lässt sich der Schweriner Walter Schreiber am 6. Mai im Nachbarschaftszentrum, Wuppertaler Straße 53. Zur Vernissage der besonderen Art laden der Verein Hand in Hand und die SWG ein. Der über die Grenzen Schwerins hinweg bekannte Künstler wird ab 14 Uhr seine Werke präsentieren und auch einen ganz persönlichen und praktischen Einblick in sein Schaffen und seine Techniken der realistischen Malerei geben. Wer dabei Lust verspürt, selber den Pinsel zu schwingen, kann dies an einer eigenen zur Verfügung gestellten Leinwand tun. Diese doch recht ungewöhnliche Vernissage läutet eine neue Arbeitsgruppe ein, die sich demnächst im Nachbarschaftszentrum gründen wird. Walter Schreiber selbst hat sich dazu entschlossen, einmal wöchentlich Neu Zippendorfern und anderen Interessierten, Anregungen zum Malen zu geben. Wer sein verborgenes Talent entdecken möchte und Muße hat, meldet sich am besten gleich im SWG-Nachbarschaftszentrum unter Telefon (03 85) 3 04 12 91 für die Arbeitsgruppe an.

 
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