Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG

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Liebe Mitglieder,

Foto: Herr Wilfried Wollmann es geht ein Jahr zu Ende, das für Schwerin und für uns alle ein ganz besonderes war – das Jahr der BUGA. Die großen Anstrengungen haben sich gelohnt, denn wohl keine der früheren Gartenschauen hat so nachhaltig positive Eindrücke hinterlassen. Ich sehe auch unsere Anstrengungen als Genossenschaft rund um und auf der BUGA für gelungen an.
Nicht nur, dass wir mit unserer Blumenaktion zum Aufblühen unserer Wohnanlagen beigetragen haben; wir haben mit der Präsenz im gemeinsamen Pavillon vielen Besuchern auch die Stadt als liebenswerten Wohn- und Lebensraum näher bringen können. Davon zeugen viele Vorbuchungen für unsere Gästewohnungen und die vielfach vorgenommene Aussage: „Schwerin ist so schön, wir kommen auf jeden Fall noch einmal wieder.“
Unser kleiner Jahresrückblick zeigt auch noch andere, im Bild festgehaltene Höhepunkte. Auf der Titelseite berichten wir von einem weiteren Höhepunkt des Jahres. Zwar ist die Modernisierung eines Wohnblockes im Rahmen des Stadtumbaues nichts Außergewöhnliches. Doch mit dem Abschluss der Arbeiten an den 17 Wohnungen in der Wuppertaler Straße 22 – 24 ist uns nach meiner Auffassung ein besonderer Hingucker gelungen. Was aus dem Standard-Plattenbau „Made in DDR 1978“ geworden ist, lohnt sich einmal selbst anzuschauen. Im zwanzigsten Jahr nach der Wende lässt sich an diesem Haus der enorme Wandel der Ansprüche an modernem Wohnen ablesen, der sich in dieser Zeit vollzogen hat. Natürlich ist ein derartig hochwertiger Umbau nur an einigen wenigen Objekten möglich, denn alles hat seinen Preis.
Was im nächsten Jahr geplant ist, erfahren Sie auf Seite 3 der PDF-Ausgabe.

Im Namen des Vorstandes und aller Mitarbeiter wünsche ich Ihnen nun geruhsame Feiertage und ein gesundes neues Jahr.
 
Ihr Wilfried Wollmann.


 

Alle sind aus dem Häuschen

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Familie Theuser verbringt Weihnachten erstmals in der Wuppertaler
  
Zippendorfer Seeterrassen heißt das neue Quar-
tier, das rund um die Wuppertaler Straße aus
dem Boden wächst. Einer der ersten stolzen
Mieter ist Andreas Theuser. Er zog in einen
komplett umgebauten Block.

„Die Wohnung ist einfach schön“, schwärmt Andreas Theuser und biegt von einem Zimmer ins nächste. Alles da. Badewanne und Dusche, Abstellraum und Balkon. „Wir haben sogar eine Solaranlage auf dem Dach, die die Warmwasseraufbereitung unterstützt“, freut er sich. Noch ist nicht alles eingerichtet, noch warten Kartons darauf, ausgepackt zu werden. Aber die Theusers, die vorher in der Pawlowstraße im Mueßer Holz wohnten, lassen sich Zeit. Weihnachten steht vor der Tür und schließlich soll die 87 Quadratmeter große Wohnung allen gefallen. Zeit zum Werkeln hat Andreas Theuser als pensionierter Berufssoldat mehr als genug. Wenn er nicht gerade seiner Leidenschaft frönt und auf Angeltour geht. Der See liegt ja jetzt direkt vor der Haustür. Und darüber freut sich auch Frau Regine, die als Krankenschwester arbeitet und es liebt, ausgedehnte Spaziergänge zu unternehmen oder einen Ausflug mit dem Rad zu machen.

  

Rechtzeitig zum Fest zog auch Rita
Lux in die Wuppertaler Straße.
Herrlich findet sie ihr neues Zuhause.

Foto: Düsterhöft

Dass sie beim Umbau ein Wörtchen mitreden durften, sich beispielsweise die Fliesen selber aussuchen konnten, gefiel ihnen außerordentlich. Neben Theusers Wohnung entstanden in der Wuppertaler Straße verschiedene neue Grundrissvarianten – von 2-Raumwohnungen bis hin zu familiengerechten 4-Raumwohnungen. Andreas Theuser ist indes neugierig, wie es im Quartier weitergeht. Jeden Tag schaut er aus dem Fenster, um zu gucken, was passiert. Bis Jahresende erfolgt der Freizug der Vaasaer Straße. Anschließend werden diese Blöcke in kleinere Häuser verwandelt. Ende 2012 will die SWG nach Möglichkeit fertig sein mit diesem Quartier, das schon jetzt den klangvollen Namen Zippendorfer Seeterrassen trägt. Bis dahin wird sich Familie Theuser längst eingelebt haben.

 

Das Jahr 2009 war einfach dufte!

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  • Den Stadtumbau treibt die SWG auch 2009 weiter voran. Los geht es mit dem Rückbau der Pilaer Straße ( Neu Zippendorf –siehe Foto). Im Mueßer Holz werden vier Blöcke (insgesamt 240 Wohneinheiten) abgerissen – die Eulerstraße 11-15, die Marie-Curie-Straße 6-11 und 12-16 sowie die Justus von Liebig Straße 34-44
     
  • Schwerins erste Spielgeräte für Senioren werden im April im neu gestalteten Quartier in Neu Zippendorf, Wuppertaler Straße, aufgestellt. An den Silver-Age-Geräten können sich ältere Generationen fit halten.

Weitere Eindrücke und Bilder des Jahres.finden Sie auf Seite auf Seite 2 unserer Druckausgabe (PDF-Format)

 

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Mit Volldampf ins neue Jahr

SWG treibt den Stadtumbau weiter voran/Ein Ausblick auf 2010

Attraktiv Wohnen zwischen Wald und See – in Neu Zippendorf wird es für immer mehr Mitglieder der Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft Realität. Auch im 850. Jubiläumsjahr von Schwerin geht es mit dem Stadtumbau in Neu Zippendorf im Quartier Wuppertaler und Vaasaer Straße zügig weiter. Aber nicht nur in diesem Stadtteil, auch auf dem Großen Dreesch und in der Weststadt wird 2010 fleißig umgebaut und modernisiert.

Stets zur Stelle
  
Im Sommerboten stellten wir Ihnen die Hausverwaltung II vor.
In dieser Ausgabe sind die Mannen von der Hausverwaltung I an
der Reihe. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen kümmern sich um
jegliche Belange in der Weststadt und in Lankow.
Von links: Thomas Neubert, Birgit Peters, Jürgen Meinhardt,
Claus Bliesener, Manfred Zerbe, Annika Heiden, Alexander Fründt.
Chef der starken Truppe ist Manfred Zerbe.

Für Rückbau, Umbau und Modernisierung sowie die Instandsetzung und Instandhaltung von eigenen Wohngebäuden plant die Genossenschaft im Jahr 2010 Aufwendungen in Höhe von 10,5 Mio.E. Das ist gegenüber 2009 eine Steigerung um 1 Mio.E. Dabei wird die Genossenschaft den größten Teil, nämlich 7,8 Mio.E aus eigenen finanziellen Mitteln bestreiten. Darüber hinaus stehen zur Finanzierung auch 2,6 Mio.E zinsgünstige Darlehen und 0,2 Mio.E Zuschuss zur Verfügung.

Seit 1999 trägt die SWG zur Aufwertung des Stadtteils Neu Zippendorf bei. Es ist uns gelungen, durch den Rückbau von Quartiersecken, der oberen Etagen sowie durch die Unterbrechung der Wohnblöcke mehr Licht in die Wohnungen und Höfe zu bringen. Darüber hinaus haben sich die Wohn- und Lebensbedingungen für unsere Mitglieder durch die neuen, verschiedenen Grundrissvarianten enorm verbessert. Auch die Hofflächen, Vorgärten und Wegebeziehungen wurden durch großzügige Neugestaltung aufgewertet. Der Stadtumbau wird 2010 und die kommenden Jahre mit mindestens zwei Wohnhäusern jährlich fortgeführt.

Bereits Anfang Januar 2010 beginnt die SWG mit den Objekten Vaasaer Straße 1-3 und 4-6. Die Baumaßnahmen werden im August 2010 abgeschlossen sein. Im Einzelnen passiert folgendes:
In der Vaasaer Straße werden von insgesamt 60 Wohnungen 26 zurück gebaut. Das Haus 3 wird komplett abgebaut, bei Haus 1 und 2 sowie 4 bis 6 werden jeweils das 4. Obergeschoss und ein Teil des 3. Obergeschosses zurück gebaut.
Nach dem Umbau werden in den Gebäuden 17 Zwei- und 15 Dreiraumwohnungen sowie zwei Vierraumwohnungen vorhanden sein. Die Mehrzahl der Wohnungen wird über ein modernes Bad mit Fenster sowie Wanne und Dusche verfügen. Geplant sind im oberen Geschoss zwei großzügig geschnittene Wohnungen mit 95 m² Fläche. Neben dem Stadtumbau will die Genossenschaft 2010 und in den kommenden Jahren verstärkt in Maßnahmen zur Energieeinsparung und Umstellung der Heizsysteme investieren.
In der Weststadt ist geplant, die Fassade und die Kellerdecke in der Friesenstraße 9-25 wärmetechnisch zu dämmen, um damit die Energiebilanz des Hauses deutlich zu verbessern. Neben einem hellen, freundlichen Farbanstrich werden darüber hinaus 51 Wohnungen noch neue, größere Balkone und 14 Wohnungen erstmals einen Balkon erhalten. In der Brahmsstraße 1-11 werden alle 48 Wohnungen einer komplexen Innenmodernisierung unterzogen. Kernstücke bilden hier die Erneuerung der Heizung als Zweirohrsystem und der Rückbau der vorhandenen Gasversorgung bei gleichzeitiger Umstellung der Warmwasserversorgung über Fernwärmeanschluss. Die Kellerdecke wird im ganzen Haus gedämmt und in den noch nicht sanierten Wohnungen die Bäder und die Elektroleitungen erneuert.
Um für die Mieter die teilweise hohen Heizkosten dauerhaft zu senken, hat die Genossenschaft bereits 2009 die Umstellung von Einrohr- auf Zweirohrheizung im Wohngebiet Großer Dreesch begonnen. Diese wird 2010 mit einem Volumen von 900 T E fortgeführt. Für die Instandhaltung der Bestandswohnungen sind Aufwendungen von 3,3 Mio. E geplant.

Margitta Schumann
Kaufmännischer Vorstand

 

Abdeckung bei Rauchwarnmeldern

Bis zum Jahresende werden zirka 90 Prozent unserer vermieteten Wohnungen mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein. Ähnlich hoch ist der Anteil derjenigen, die unser Angebot angenommen haben, die Nachrüstung durch die Fa. Elektro-Fix GmbH durchführen zu lassen.

Verhandlungen mit Kabelfernsehen

Zum Ende des III. Quartal 2010 endet der bestehende Gestattungsvertrag mit der PrimaCom. Verhandlungen zu Anschlussregelungen laufen. Wir sind zuversichtlich, dass künftig der Leistungsumfang der Grundversorgung deutlich erweitert werden kann.

Betriebsruhe am 14. Mai 2010

Unsere Geschäftsstellen Leonhard-Frank-Straße 35 und Lomonossowstraße 9 bleiben am Freitag, den 14. Mai 2010, geschlossen. Die Notdienstzentrale der Fa. F & S ist in dringenden Fällen für Sie da (Tel. 0385-7426400).

 

Ein Wohnzimmer für alle

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SWG-Nachbarschaftstreff Friedrich-Engelsstraße mausert sich
  

Von morgens bis abends feierten
Senioren den 5. Geburtstag des
Nachbarschaftstreffs in der
Friedrich-Engels-Straße 5.

Der Frankfurter Kranz ist schnell verputzt. Die Damen, die in den SWG-Nachbarschaftstreff in der Friedrich-Engels- Straße 5 gekommen sind, haben Appetit. Feiern macht hungrig und in gewisser Weise sind sie ja heute alle Geburtstagskinder. Vor fünf Jahren zogen sie gemeinsam in das Haus ein, in dem der Verein Hand in Hand den Service „Wohnen im Alter“ anbietet. Und vor fünf Jahren haben sie zaghaft begonnen, den Treff im Erdgeschoss zu erkunden. Inzwischen ist er zu ihrem Wohnzimmer geworden.

„Ein Raum, in dem man Freude und Kummer des anderen teilt.“, sagt Charlotte Kroll. „Der Treff gehört zu unserem Leben und mit Spannung erwarten wir jeden Monat den Veranstaltungsplan.“ Der ist prall gefüllt mit Orgelkonzerten, Stadtrundfahrten, Wanderungen, Spielenachmittagen, gemeinsamem Frühstück, Skat-Runden, die Hand in Hand-Mitarbeiterin Kordula Winterfeld für die Bewohner organisiert. Sie gehörte zu den ersten Wohngebietsbetreuern, die im Jahr 2000 in den Plattenbau-Quartieren ihre Arbeit aufnahmen.
Neben dem Nachbarschaftstreff betreut sie Personen, die bei der SWG ein Wohnen mit Service im Alter genießen. Kordula Winterfeld ist für sie da, egal ob es um Behördenkram, Stromanbieter, Essen auf Rädern oder Haushaltshilfen geht – sie macht sich schlau.
„Unsere Hausgemeinschaft ist durch sie zu einer Wohlfühlgemeinschaft geworden“, lobt Charlotte Kroll die Hand in Hand-Mitarbeiterin, noch bevor das zweite Stück Kuchen auf dem Teller landet. So harmonisch und herzlich geht es auch in anderen SWG-Nachbarschaftstreffs zu, in denen 17 Mitarbeiter des Vereins Hand in Hand wirken. Im Jahr 2009 besuchten etwa 26 000 Besucher mehr als 2400 Veranstaltungen. Sehr zufrieden über die erfolgreiche Arbeit zeigt sich Wilfried Wollmann, Vorstandsvorsitzender der SWG und Vereinsvorstand: „Hand in Hand leistet Hervorragendes für unsere Genossenschaftsmitglieder. Doch um diese Angebote aufrechterhalten zu können, sind wir auf weitere freiwillige Helfer und Unterstützer angewiesen. Ich würde mich freuen, wenn sich noch mehr dazu entschließen würden, unserem Verein die Hand zu reichen.“

 

Mäusealarm in Kindergärten

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Stadtteilmaus MueZi stand noch nie so im Mittelpunkt wie in den vergangenen drei Monaten. Alle sieben Kitas aus Neu Zippendorf und dem Mueßer Holz machten mit beim Gestaltungswettbewerb, den der Verein Hand in Hand ins Rollen gebracht hat und der durch das Bundesprogramm „Stärken vor Ort“ gefördert wurde. Dabei entwarfen die kleinen Mäuse aus den Kitas viele viele MueZis. Eltern und Kinder durften anschließend in jeder Einrichtung die Schönste auswählen, die sie dann gemeinsam auf eine menschengroße Holzfigur übertrugen. Das Projekt „MueZi ist überall“ trug dazu bei, das Maskottchen zu stärken, das Wohnumfeld zu verschönern sowie die soziale Kompetenz der Eltern zu stärken.

 

Gewinnspiel

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Liebe Genossenschaftsmitglieder, war das ein aufregendes und vor allem blumiges Jahr. Damit es Ihnen in der grauen Jahreszeit nicht langweilig wird, haben wir wieder ein Gewinnspiel ausgeheckt. Als erster Preis winken zwei Karten für die Schlossfestspiele 2010.

Schicken Sie das Lösungswort bitte auf einer Postkarte an die SWG, Kennwort: Gewinnspiel.
Oder per E-mail an direkt@swg-schwerin.de.
Einsendeschluss ist der 31. März. (Rechtsweg ist ausgeschlossen)
 
Bei unserem Sommerboten-Gewinnspiel suchten wir Ihre schönsten Geranienbalkonfotos. Auf ein Überraschungspaket kann sich Hans-Georg Berthel freuen.
 

 

Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG
Leonhard-Frank-Straße 35
19059 Schwerin
Telefon: (0385) 7450-0
www.swg-schwerin.de

 

Gesamtherstellung:
Satz & Layout, Daniele Regge, www.farbfigur.de

Redaktion:
SWG-Vorstand: Wilfried Wollmann (V.i.S.d.P.),
Margitta Schumann;
Journalistenbüro tastenfischer, Anja Bölck

Fotos: Martina Kaune, Anja Bölck
Auflage: 13.500 Stück
Redaktionsschluss: Dezember 2009

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