in Zeiten, in denen wir nahezu täglich neue Hiobsbotschaften über
die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise aus den Medien erfahren,
tut es sicherlich gut, solches nicht auch über die eigene
Genossenschaft zu hören. Im Gegenteil – mit dem soliden
Jahresüberschuss und einer stetig positiven Entwicklung
betriebswirtschaftlich wichtiger Kennziffern zeigten sich die
Mitglieder der Vertreterversammlung am 10. Juni 2009 überaus
zufrieden und stimmten dem Jahresabschluss 2008 einstimmig zu.
Eine
ebenfalls positive Bilanz konnten die Teilnehmer der
Mitgliederversammlung unseres Vereins „Hand in Hand“ zur Kenntnis
nehmen. Als einer der Gründungsmitglieder habe ich mir vor elf
Jahren nicht vorstellen können, welch großes Leistungsspektrum heute
durch den Verein abgedeckt wird. Das ist schon eine enorme
Entwicklung und verdient große Anerkennung. Wünschenswert wäre es,
wenn diese wichtige soziale Arbeit noch breitere Unterstützung
bekommen würde. Ich meine nicht nur moralische Unterstützung durch
Anerkennung und Würdigung der Arbeit. Ich meine direkte
Unterstützung durch noch größere Teilnahme an allem, was in den
Nachbarschaftstreffs geboten wird und wenn möglich auch durch aktive
Teilnahme. Da ist aber noch ein Punkt. Die Mitgliederzahl des
Vereins bewegt sich in den letzten Jahren nahezu konstant bei 190.
Ich bin der Meinung, dass alle Mitglieder und Mieter in unseren
Wohnbereichen von den sozialen Leistungen des Vereins profitieren.
Deshalb möchte ich heute den persönlichen Appell an Sie richten,
dass auch Sie durch eine Mitgliedschaft im Verein „Hand in Hand“ die
Arbeit anerkennen und direkt unterstützen. Es sind nur 2,75 Euro im
Monat, die uns aber helfen etwas anzubieten, was man nicht kaufen
kann – soziale Kontakte „nebenan“.
Ihr Wilfried Wollmann.
SWG ist eng mit Bundesgartenschau 2009 verbunden
„Ich krieg immer eine Gänsehaut, wenn ich diese schöne Gartenschau betrete“, schwärmt Karin Vetter von der SWG-Abteilung Vermietung. Fast jedes Wochenende arbeitet sie im Genossenschafts-Pavillon auf der Buga, um Schwerin-Besuchern die Stadt nahe zu bringen. Doch Karin Vetter ist nicht die einzige Begeisterte. So wie ihr geht es derzeit vielen SWG-Mitarbeitern und Mietern.
Das „Virus“ in die Genossenschaft trug Vorstandsmitglied Margitta
Schumann, die sich früh für die SWG im Buga-Förderverein engagierte.
Schon bald erkannten auch andere Mitarbeiter die Chance, die dieses
Großereignis mit sich bringt. Daraufhin begann die Genossenschaft
weit im Voraus, die Stadt hier und da herauszuputzen – auch und
gerade an Stellen, die fernab des BUGA-Geländes liegen. In Neu
Zippendorf und Lankow wurden kleine „Eingangstore“ geschaffen und
gärtnerisch gestaltet. Wie aber ließ sich das Bugafieber auf die
SWG-Mieter übertragen? Ein Gewinnspiel war die Lösung. Und es stieß
auf fruchtbaren Boden. Hunderte Postkarten trudelten bei der SWG
ein. Mitarbeiterin Martina Kaune schwärmt noch immer von den kleinen
Kunstwerken und netten Grüßen, die die Karten zierten.
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Was
nach Alice im Wunderland aussieht, sind die Kinder der Kita Mosaik
aus Neu Zippendorf. Mit aufregenden Blumen im XXL-Format und jeder
Menge Neugier auf die BUGA ließen sie sich von Fotograf Andreas
Dietzel festhalten. Der musste sich indes mächtig verbiegen, um alle
rauf zu bekommen. Das farbenfrohe Motiv wirbt inzwischen auf
SWG-Postkarten für die Genossenschaft und für Schwerin.
Kleiner Schaugarten für Lankow
Ein grünes Kunstwerk schuf die Baumschule Uwe van Mark aus Westerstede-Torsholt im Frühjahr auf eigene Kosten im Eingangsbereich von Lankow – zwischen Gadebuscher und Greifswalder Straße. Der begehbare Schaugarten befindet sich auf SWG-Boden und setzt sich aus vielen Teilen wie etwa einem Heidegarten, einem Bauerngarten, einem immergrünen Garten und einem Moorbeet zusammen. „Das ist unser Geschenk für die BUGA“, sagt der Niedersachse Uwe van Mark, der sich seit Jahren mit Schwerin verbunden fühlt und hier schon zu DDR-Zeiten Freunde hatte.
Willkommen im BUGA-Pavillon!
Während der BUGA sitzen SWG
und WGS in einem Boot
Schwerin als Wohnstandort gemeinsam vermarkten – das ist das Ziel der beiden großen Wohnungsunternehmen SWG und WGS. Beide präsentieren sich gemeinsam mit der Stadt in einem Pavillon im Eingangsbereich der Bundesgartenschau. Jeweils zwei Mitarbeiter machen hier Menschen aus allen Teilen Deutschlands Appetit auf Wohnstandort Schwerin, informieren über das Leben in der Genossenschaft und preisen die Gästewohnungen an.
| Der Glückliche Gewinner
Hunderte machten mit beim großen Bote- BUGA-Gewinnspiel. Das große Los zog schließlich der Ruheständler Peter Klaeve aus der Lomonossowstraße im Mueßer Holz. Er gewann mit dem richtigen Lösungswort „MITGLIED“ eine BUGA-Dauerkarte und genießt derweil in vollen Zügen die Gartenschau. |
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SWG verschenkte 2500 Geranien an ihre Mieter
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| Viel Freude hatte auch Margitta Schumann an der geglückten BUGA-Aktion. |
Na, werden denn überhaupt genügend kommen? Diese Frage stellten sich die SWGMitarbeiter, als sie am Morgen des 13. Mai in der Lessingstraße die 2500 Geranien betrachteten, die sie kostenlos an die Mieter verteilen wollten. Kurze Zeit später kamen sie aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Auch Uwe van Mark traute seinen Augen nicht. „So etwas habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen , sagte der Chef der gleichnamigen Baumschule aus Westerstede- Torsholt in Niedersachsen, der die Hängegeranien von seinem LKW lud. Eine riesige Schlange, wie sie viele noch aus DDR-Zeiten kennen, hatte sich gebildet. Jeweils vier Töpfe mit verschiedenfarbigen Geranien bekamen die geduldig wartenden Mieter überreicht. Dann ging es weiter in die Hamburger Allee, wo schon die nächsten warteten. „Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Mieter unserem Aufruf folgen , blickt Margitta Schumann, kaufmännischer Vorstand der SWG zurück. „Mir persönlich liegt die BUGA sehr am Herzen. Deshalb freue ich mich, dass es uns gelungen ist, die Gartenschau auch in die Stadtteile wie Großer Dreesch, Neu Zippendorf, Mueßer Holz und Weststadt zu tragen. Dass auch die eine oder andere Geranie auf fremden Balkonen zu sehen sei, störe sie nicht. Augenzwinkernd erwidert sie: „Schließlich können wir uns ja alle daran erfreuen.
Umstellung der Heizungssysteme
In folgenden Häusern auf dem Großen Dreesch erfolgt 2009 die Umstellung des Heizungssystems von Einrohr- auf Zweirohrheizungen, verbunden mit der Dämmung der Kellerdecke: von-Stauffenberg- Straße 39-42, von-Stauffenberg-Straße 43-46, von-Stauffenberg-Straße 47-48, von-Stauffenberg-Straße 62-66 und Friedrich- Engels-Straße 44-46. Die Kosten für die 230 Wohnungen belaufen sich für die SWG auf 570 000 Euro. Die Umstellung auf Zweirohrheizung wird 2010 auf dem Großen Dreesch fortgeführt. Das betrifft die übrigen Häuser in der von-Stauffenberg- Straße und voraussichtlich die Max-Reichpietsch- Straße 19-22, sowie einen Bereich der Robert-Havemann-Straße. Für 2010 sind dafür 900 000 Euro vorgesehen.
Rauchwarnmelder retten Leben
Bis zum Jahresende müssen alle Wohnungen, also auch die der
Genossenschaft, mit Rauchwarnmeldern ausgestattet sein – so fordert
es die Landesbauordnung.
Ein ausführliches Merkblatt, das im Bereich der Hausverwaltung I
bereits an alle Haushalte verteilt wurde und derzeit auch in den
Stadtteilen der Hausverwaltung II zugestellt wird, erläutert noch
einmal den rechtlichen Hintergrund.
Mit diesem Schreiben wird aber auch allen Wohnungsnutzern das
Angebot unterbreitet, die Ausrüstung sowie die Wartung und die
jährliche Pflichtkontrolle unkompliziert und preisgünstig durch die
Genossenschaft vornehmen zu lassen. Wichtig ist: Wenn der Monteur an
ihrer Tür klingelt, sollten Sie sich entschieden haben.
Älterwerden in der SWG
Kein Anbieter in Schwerin verfügt über eine derart breite Palette an bezahlbaren, altengerechten Wohnungen wie die SWG. Zur besseren Orientierung hat die Genossenschaft jetzt eine kleine Broschüre herausgebracht, in der die Leistungen von Wohnen mit Service im Alter übersichtlich dargestellt sind. Die Broschüre gibt es in den SWG-Geschäftsstellen.
Egal
ob irgendwo ein Rohr leckt, das Unkraut sprießt oder der
Fahrstuhl versagt – die Frauen und Männer der Hausverwaltung
II sind stets zur Stelle und sorgen dafür, dass SWG-Mieter
sich wohl fühlen und Sorgen schnellstens aus dem Weg geräumt
werden. Zum Territorium, mit Sitz in der Lomonossowstr. 9,
gehört der Große Dreesch, Neu Zippendorf, Mueßer Holz und
Krebsförden. Von links: Margrit Kort, Burkhart Hupp, Eckard Ruge, Norman Wiemeyer, Gabriele Szymanski, Marion Pankow, Harald Junius, Eckhard Suckow, Bärbel Lindner, Jürgen Dobbertin. Verstärkt wird die Hausverwaltung durch die Hausmeister und Gärtner (nicht auf dem Foto). Kopf der starken Truppe ist Abteilungsleiterin Gabriele Szymanski.
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| Seit Januar 2009 sind mit der Wohngeldreform wesentliche
Leistungsverbesserungen in Kraft getreten. Zum Beispiel
bekommen Haushalte, die vorher im Durchschnitt rund 90 Euro
Wohngeld im Monat erhalten haben, jetzt etwa 142 Euro, also
fast 60 Prozent mehr als bisher. Außerdem werden wieder mehr
Haushalte wohngeldberechtigt, da die Miethöchstbeträge und
Tabellenwerte spürbar angehoben wurden. Erwähnenswert ist
auch die erstmalige Einbeziehung von Heizkosten in das
Wohngeld. Hier wird jetzt zusätzlich ein Festbetrag (z.B.
für 2 Personen 31 Euro) in die Ermittlung der zu
berücksichtigenden Miete einbezogen. Das Wohngeld ist abhängig vom Gesamteinkommen der Haushaltsmitglieder, von der monatlichen Miete und von der Haushaltsgröße. So erhöht sich das Wohngeld, wenn zum Beispiel die Kinderzahl steigt oder wenn das Einkommen wegen Arbeitslosigkeit sinkt. Den Antrag auf Wohngeld stellen Sie bei der zuständigen Wohngeldstelle im Stadthaus. Im allgemeinen wird Wohngeld für zwölf Monate bewilligt, dann muss es (möglichst zwei Monate vor Ablauf) erneut beantragt werden. Für das Ausfüllen der Mietbescheinigung als ein Bestandteil des Wohngeldantrages stehen Ihnen unsere Mitarbeiter der Abteilungen Mietbuchhaltung und Vermietung gern zur Verfügung! Frank Gehrke, Abt.-Ltr. Rechnungswesen
Neu Zippendorfer entdecken ihr NachbarschaftszentrumIn wenigen Wochen feiert das SWGNachbarschaftszentrum in der Wuppertaler Straße 53 seinen 1. Geburtstag. Als das Haus während des Sommerfestes 2008 erstmals seine Türen öffnete, wurde es noch neugierig beschnuppert. Inzwischen haben die Neu Zippendorfer Geschmack gefunden an ihrer Freizeitoase. Es ist der schönste und größte Nachbarschaftstreff der Genossenschaft und gleichsam auch der spannendste. Das Zentrum in der Wuppertaler Straße 53, welches zum bundesweiten ExWoST-Forschungsprogramm gehört, wurde geschaffen, um vielen Generationen in dem sich rasant verändernden Quartier, einen Anlaufpunkt zu bieten. Ein Computerpool, ein Party-, Tischtennis- und Billiardraum sowie vieles mehr versüßen das Freizeitleben. Träger des Nachbarschaftszentrums ist der Verein Hand in Hand, doch sind es die Bewohner des Stadtteils selbst, die ihr Haus mit Leben füllen sollen. „Und das ist uns im ersten Jahr gut gelungen“, blickt Jürgen Wörenkämper vom Verein zurück. „Neben einem großem Interesse, die schönen Räume für private Feiern zu nutzen, hat sich auch auf der ehrenamtlichen Schiene einiges getan. Es gibt einen festen Kern von 20 Anwohnern, der in den mittlerweile sechs laufenden Arbeitsgruppen so manches auf die Beine stellt.“ Auch Walter Schreiber gehört dazu. Der Schweriner Künstler leitet unter dem Motto „Malen macht Spaß und ist allemal besser, als Zuhause trostlos vor dem Fernseher zu sitzen“ die AG Malen. Das Angebot ist kostenlos. Bei ihm fühlen sich nicht nur ältere Menschen gut aufgehoben, auch Kinder aus dem Quartier lieben sein Spiel mit den Farben. Fleißig zugange sind zudem die Frauen und Männer der AG Lesen. In der benachbarten Astrid-Lindgren-Schule üben sie mit leseschwachen Schülern und versuchen, deren Leidenschaft für Bücher zu wecken. Bis auf den letzten Platz besetzt ist das Nachbarschaftszentrum auch, wenn die AG Information zu einem ihrer interessanten Themenabende einlädt. Da geht es mal ums Energiesparen, um Verkehrssicherheit oder mysteriöse Haustürgeschäfte. Groß ist der Andrang bei der AG Sport. So groß, dass sich gerade eine zweite Gruppe gebildet hat. Ganz frisch aus der Taufe gehoben wurde die AG Computer und die AG Dokumentation. Letztere will den Wandel im Quartier durch Interviews und Filmaufnahmen festhalten. Mitstreiter auch aus anderen Stadtteilen sind im Nachbarschaftszentrum jederzeit willkommen. Nähere Infos zu den laufenden AGs im SWG-Nachbarschaftszentrum gibt es unter Tel.: 0385-30 41 291 oder unter www.hand-in-hand-sn.de
Reise nach Geranien Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG Leonhard-Frank-Straße 35 19059 Schwerin Telefon: (0385) 7450-0 www.swg-schwerin.de
Gesamtherstellung:
Redaktion: Bote als PDF-Dokument zum Downloaden.
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