Veranstaltungskalender
WTC im Plan In der März-Ausgabe von „Schwerin-
Live“ hatten wir bereits informiert, dass
die Firma WTC Wohnen und TeleCommunikation
unser neuer Vertragspartner für
die Fernseh- und Multimediaversorgung ab
Oktober 2010 sein wird.
Seit April 2010 arbeitet die Firma nun
mit Hochdruck an der Errichtung des neuen
Netzes. In den meisten Wohngebieten sind
die Informationsschreiben zur Ankündigung
der notwendigen Arbeiten zugestellt. Ca.
1/3 der SWG-Wohnungen sind umgebaut,
die Kopfstation in der Weststadt ist errichtet
und auch der Tiefbau liegt im Plan. Entsprechendes
Infomaterial zu den künftigen
Leistungsangeboten wird Ende Juli verteilt.
2011 ist Wahljahr
Es ist wieder einmal soweit. Die Amtszeit
der 2006 gewählten Vertreter endet mit der
Vertreterversammlung 2011. Das bedeutet,
dass bereits zuvor, also im Frühjahr 2011,
Neuwahlen stattfinden.
Alle Genossenschaftsmitglieder, auch Sie,
sind aufgerufen, engagierte Mitglieder als
Kandidaten vorzuschlagen oder selbst zu
überlegen, ob Sie nicht künftig als gewählter
Vertreter die Wünsche und Meinungen
der Mitglieder Ihres unmittelbaren Umfeldes
vertreten möchten. Sprechen Sie mit Ihrem
Hausverwalter, der Ihnen gerne Fragen zu
diesem Ehrenamt beantwortet.
Neues vom Verein Hand in Hand
Ein Dank geht an Günter Graw für seine
langjährige Arbeit im Vorstand des Vereins
Hand in Hand. Er war Gründungsmitglied und
ist aus Altersgründen ausgeschieden. Gleichzeitig
wurde auf der Mitgliederversammlung
Margitta Schumann wieder in den Vorstand
gewählt. Insgesamt blickt der Verein auf ein
erfolgreiches Jahr zurück – sowohl wirtschaftlich,
als auch von den Aktivitäten her. Im Jahr
2009 gab es 1860 Veranstaltungen mit 22046
Besuchern. 500 bis 600 Personen nutzen regelmäßig
die SWG-Nachbarschaftstreffs. Im
Bereich Wohnen mit Service im Alter wurden
im Vorjahr 152 Wohneinheiten vom Verein
Hand in Hand betreut.
Gewinnspiel
Als Glückspilz darf sich Christine Heller
fühlen. Sie knackte das Kreuzworträtsel
unserer letzten Ausgabe (Lösungswort:
Glueckspilze) und bekommt somit zwei Karten
für die Schlossfestspiele 2010. Hoch
hinaus geht es für den Gewinner unseres
heutigen Kreuzworträtsels. Es winkt ein romantisches
Candle Light Dinner auf dem
Schweriner Fernsehturm.
Schicken Sie das Lösungswort bitte auf
einer Postkarte an die SWG, Kennwort:
Gewinnspiel. Oder per E-mail an direkt@swg-schwerin.de.
Einsendeschluss ist der 30.09.2010. (Rechtsweg ausgeschlossen)
Die SWG-Gästewohnungen
sind
auch in diesem
jahr wieder sehr
beliebt. Dafür,
dass von der
Schlüsselübergabe
bis zur
Säuberung alles
glatt geht,
sorgen Petra
Peglow (Hamburger
Allee 80), Ingrid Borawski (Kopernikusstraße
2), Gisela Behring (Jean-Sibelius-
Straße), Petra Gerhard und Kerstin Archut
(Wuppertaler Straße 53).
Übrigens: Seit dem 1. Mai ist der neue
Katalog „Urlaub-Spezial“ da und kann unter
www.swg-schwerin.de heruntergeladen werden.
Er ist in den SWG-Geschäftsstellen in der
Leonhard-Frank-Straße 35 und Lomonossowstraße
9 einsehbar. Er enthält viele Gästewohnungen,
die Wohnungsunternehmen in ganz
Deutschland anbieten.
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Sozialberaterin Carola Hoffmann zeichnet
Wege aus Einsamkeit und finanziellen
Nöten auf
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Carola Hoffmann
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In eine soziale Notlage
zu geraten, kann
schnell passieren.
Plötzlich reicht das
Einkommen nicht
mehr für Miete und
Lebensunterhal t .
Andere wiederum
driften ab in Lebenskrisen,
die durch
Einsamkeit, Krankheit und Todesfälle ausgelöst
werden oder sind verstrickt in Konflikten
mit Familienangehörigen. Diesen
Mietern bietet die SWG, die sich als Genossenschaft
einfach dazu verpflichtet fühlt,
gemeinsam mit dem Verein Hand in Hand
eine einfühlsame, eine individuelle und
kompetente Beratung an. Die Sozialberaterin
Carola Hoffmann sucht gemeinsam
mit den Betroffenen nach einem Ausweg
aus der Sackgasse. „Ihn allein zu finden,
ist oft schwer“, hat sie festgestellt. Carola
Hoffmann geht die Sache ruhig an. Bei
ihren Hausbesuchen oder Treffen in Cafés,
die natürlich kostenlos sind, gelingt es ihr,
betroffenen SWG-Mietern wieder ein wenig
Kraft und Hoffnung zurück zu geben.
Zu erreichen ist Sozialberaterin Carola
Hoffmann über die SWG und die Nachbarschaftstreffs
„Nebenan“.
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Christel Burr überreichte ihr Lebenswerk dem Verein Hand in Hand
 Sobald sie auf einen Ast tritt oder ein Vöglein hört,
schießt Christel Burr eine Melodie durch den Kopf.
Mehr als 2000 Lieder sind so entstanden. |
Christel Burr ist ein Unikat. Von Kindheit an
geistern ihr Melodien durch den Kopf, hunderte
an der Zahl. Fröhliche, aber auch traurige.
Denn das Leben der 1933 geborenen
Mecklenburgerin ist oft hart und schwer. Die
Musik ihr Rettungsring. Sie wächst in Toddin
(Kreis Ludwigslust) mit sechs Geschwistern
auf. „Meine Eltern waren arme Leute“, blickt
sie zurück. „Als meine Tante und mein Onkel
aus Dresden kamen, überredeten sie meine
Mutti, mich zu ihnen zu geben. Sie dachten
Dresden ist Kulturhauptstadt und da passiert
schon nichts. Im Oktober 1944 war es so weit.
Mein Vater hat Rotz und Wasser geheult.“ Doch
statt einer guten Ausbildung erwarten das junge
Mädchen in Dresden nur Schrecken. Auf der Flucht wird die Tante angeschossen. Auf
einem Bauernhof muss sie wie eine Erwachsene
schuften. Sie ist froh, als sie die Eltern
zurück nach Mecklenburg holen können. Hier
macht sie eine Lehre als Verwaltungsangestellte
und bekommt drei Kinder. Sie mag es, wenn
die Bude voller Kinder ist und sie zur Gitarre
greifen kann.
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In den ersten Nachkriegsjahren
glaubt Christel Burr an den Sozialismus. Sie
will ihn mit aufbauen. Doch der Alltag lehrt sie
eines Besseren. Als sie beim Rat der Stadt arbeitet,
erlebt sie so viel Ungerechtes, dass sie
sich nach einem anderen Job umschaut.
Im Jahr 1959 kauft sie sich in Schwerin eine
Guitarola. Auf dieser Gitarre greift sie, die nie
Noten gelernt hat, nicht mehr die Seiten, sondern
drückt auf bestimmten Hebeln herum. Als
sie Jahre später Brigitte Alfini kennen lernt,
werden ihre Melodien endlich in Worte gegossen.
Christel Burr, die seit 1982 in einer
SWG-Wohnung lebt, beginnt, die Lieder mit
ihrer schönen Stimme auf Kassetten zu singen.
Inzwischen sind es 2476 Musikstücke
- ein bunter Mix aus Frühlingsliedern, Sommerliedern,
Heimatliedern, Seemannsliedern,
Liebesliedern, Kinderliedern und vielen mehr.
Am 19. April legte sie dieses Lebenswerk, das
sie gemeinsam mit der kürzlich verstorbenen
Brigitte Alfini erarbeitet hat, in die Hände des
Schweriner Vereins Hand in Hand. Für sie ein
beruhigendes Gefühl, denn sie weiß, dass es
hier gut aufgehoben ist.
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Auszüge aus dem Lagebericht 2009
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Die diesjährige 20. Vertreterversammlung der SWG fand in diesem Jahr wieder im AOK-Gebäude statt.
Von den 58 anwesenden Vertretern wurde der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009 bestätigt.
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Die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft
eG ist eine eingetragene Genossenschaft
mit Sitz in 19059 Schwerin, Leonhard-
Frank-Straße 35. Sie zählt zu den größten
Wohnungsbaugenossenschaften in Mecklenburg-
Vorpommern. Hauptgeschäftsfeld und
traditionelles Ziel wirtschaftlicher Aktivität
ist die Vermietung von qualitativ gutem und
preiswertem Wohnraum, insbesondere für die
Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen. Die
Genossenschaft bewirtschaftet ausschließlich
eigene Bestände in mehreren Stadtteilen der
Landeshauptstadt Schwerin.
Die Genossenschaft ist gut aufgestellt und
hat auch im Jahr 2009 die positive Geschäftsentwicklung
fortgesetzt. Der bilanzielle Eigenkapitalanteil
der Genossenschaft erhöhte sich
auf 37,8 Prozent. Darüber hinaus haben sich
die langfristigen Verbindlichkeiten um 5,8 Mio.
€ auf einen Anteil von 56,4 Prozent an der Bilanzsumme
vermindert. Die Genossenschaft
erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von
446 T € (Vorjahr 1.013 T €). Die Entwicklung
des Geschäftsverlaufs entsprach den Unternehmenszielen
und Erwartungen. In vollem
Umfang wurde die von uns geplante Stärkung
der Ertragskraft der Genossenschaft erreicht.
Im Eigentum der Genossenschaft befanden
sich Ende 2009 insgesamt 9.330 Wohnungen
mit 526.156 m² Wohnfläche (2008: 9.576
mit 540.468 m² Wohnfläche). Darüber hinaus
wurden eigene Bestände an 41 Gewerbeeinheiten,
8 Gemeinschaftseinrichtungen und
6 Gästewohnungen sowie 44 Garagen und
2.038 PKW-Stellplätzen verwaltet. Weiterhin
verfügt die Genossenschaft über zwei überwiegend
eigen genutzte Bürogebäude.
Im Geschäftsjahr wurden 279 Wohnungen
durch Abriss bzw. Teilrückbau vom Markt
genommen sowie eine Wohnung stillgelegt.
Durch Kauf erhöhte sich der Wohnungsbestand
um 32, durch Umbau um zwei weitere Wohnungen. Der Gesamtbestand an Wohnungen
hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um
246 Wohnungen, die Wohnfläche um 14.312
m² vermindert.
Mit dem Abriss und Rückbau der nicht mehr
benötigten Wohnungen hat sich der Leerstand
von 12,9 Prozent Ende 2008 auf 11,4 Prozent
Ende 2009 vermindert. Von den insgesamt
1.066 am 31.12.2009 leer stehenden Wohnungen
sind 127 Wohnungen zum Rückbau
und weitere 101 Wohnungen zum Umbau bzw.
zur Modernisierung vorgesehen. Die Genossenschaft
rechnet damit, dass die zahlreichen
Vorhaben des Stadtumbaus und die Maßnahmen
zur Wohnumfeldverbesserung dazu beitragen
werden, den Leerstand 2010 weiter zu
senken.
Die Zahl der Wohnungswechsel lag mit 892
Fällen leicht über dem Niveau des Vorjahres.
(2008: 860). Die Zunahme gegenüber dem
Vorjahr ist insbesondere auf mehr Umzüge innerhalb
der Genossenschaft zurückzuführen,
da viele Wohnungen für Rückbau und Umbau
frei gezogen wurden. Die ermittelte Fluktuationsquote
beträgt 9,6 Prozent (2008: 9,0 Prozent)
und ist im Vergleich zu anderen Vermietern
unterdurchschnittlich.
Die Sollmiete entwickelte sich 2009 positiv.
Die durchschnittliche monatliche Wohnungsmiete
(Nettokaltmiete) erhöhte sich von 4,49
E im Jahr 2008 auf 4,55 E im Jahr 2009.
Die Steigerung resultiert im Wesentlichen aus
Mieterhöhungen nach Umbau und Modernisierung.
Die durch die weiterhin hohen markt- und
baubedingten Leerstände zu verzeichnende
Erlösschmälerung konnte auf 11,1 Prozent reduziert
werden (Vorjahr 11,8 Prozent).
Im Geschäftsjahr 2009 setzte die Genossenschaft
mit Umbau- und Modernisierungskosten
von 3,8 Mio. E den Weg zur Verbesserung
der Wohnverhältnisse ihrer Mieter weiter
fort, lag damit wie geplant leicht unter dem Niveau
des Vorjahres (4,2 Mio. E Investitionen).
Darüber hinaus wurden Anschaffungskosten in
Höhe von 1,2 Mio. E für ein Haus mit 28 Wohnungen
und einer Gewerbeeinheit (Wohngebiet
Feldstadt, Baujahr 2005) aufgewendet, das im
Rahmen einer Zwangsversteigerung erworben
wurde.
Seit 2004 engagiert sich die Genossenschaft
in enger Kooperation mit der Landeshauptstadt
Schwerin mit vorbildlichen Konzepten
an der Umsetzung des Stadtumbaus
in Schwerin. In ausgewählten Quartieren des
Stadtteils Neu Zippendorf findet ein umfassender
Umbau mit Aufwertungsmaßnahmen statt,
der die Zukunftsfähigkeit dieses Wohngebietes
nachhaltig sichert. Unser Engagement beim
Stadtumbau wurde mit dem „Genossenschaftspreis
Wohnen 2008“ im Themenfeld
„Genossenschaften als Partner der Kommunen“
ausgezeichnet.
Das Quartiersvorhaben wurde im Berichtsjahr
2009 mit zwei Rückbau- und Umbauprojekten
in der Wuppertaler Straße 22-24 und
Pilaer Straße 33-39 fortgeführt.
Die im Bestand getätigten Erhaltungsinvestitionen
(Instandhaltungskosten und nachträgliche
Herstellungskosten) betragen 17,69 € je
m² Wohnfläche (Vorjahr 16,79 €/m²).
Die Aufwendungen für Instandhaltung und
Instandsetzung lagen wie geplant über dem
Niveau des Vorjahres. Insgesamt wurden
Fremdkosten in Höhe von 4.877 T € aufgewendet.
Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr
(4.270 T €) resultiert vorrangig aus Maßnahmen
zur Umstellung von Einrohr- auf Zweirohrheizungssysteme,
die zu Einsparungen von
Heizungs-kosten der Mitglieder führen. Unter
Einbeziehung verrechneter eigener Leistungen
in Höhe von 672 T € lagen die Kosten je m²
Wohn- und Nutzfläche durchschnittlich bei
0,87 € im Monat (Vorjahr 0,76 €).
Die Planungen der Genossenschaft bei Abriss,
Teilrückbau und Modernisierungen konnten
vollständig erfüllt und umgesetzt werden.
Insgesamt wurden im Zeitraum Mai 2003 bis
Juni 2009 dreizehn Gebäude mit 700 Wohnungen
vollständig abgerissen und bei elf Gebäuden
insgesamt 218 Wohnungen teilweise
zurück gebaut.
Von unseren 67 Arbeitnehmern waren am
31.12.2009 im kaufmännischen Bereich 33
Mitarbeiter tätig, weitere 18 im technischen
Bereich (einschließlich der Hausverwalter)
und 16 Mitarbeiter in der Regieabteilung (einschließlich
Hausmeister und Reinigungskraft)
beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr wurde die
Anzahl der Beschäftigten um zwei Arbeitnehmer
erhöht.
Am Grundgedanken der Genossenschaften
orientiert und um gute nachbarschaftliche Beziehungen
gegen die Anonymität in den Wohngebieten
aufzubauen und zu pflegen, wurden
bisher sechs Nachbarschaftstreffs sowie zwei
kleine Gemeinschaftseinrichtungen gegründet
und durch die Genossenschaft ausgestattet.
Vermögens-, Finanz und Ertragslage
Die Bilanzsumme der Genossenschaft verringerte
sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,8
Prozent bzw. 5,5 Mio. € auf 294,7 Mio. €.
Das Anlagevermögen war am 31.12.2009
zu 40,1% durch €igenkapital (einschließlich
Sonderposten für Investitionszulage) und
im Übrigen durch langfristiges Fremdkapital
(Rückstellungen und Verbindlichkeiten) gedeckt.
Den Investitionen in das Sachanlagevermögen
in Höhe von 4,8 Mio. € standen
planmäßige Abschreibungen von 9,5 Mio. €
gegenüber.
Die €igenkapitalquote erhöhte sich um 0,7
Prozentpunkte auf 37,8 Prozent im Jahr 2009
(Vorjahr 37,1 Prozent).
Die langfristigen Verbindlichkeiten beliefen
sich zum Bilanzstichtag auf 166,4 Mio. € und
lagen damit um 5,8 Mio. € unter dem Vorjahreswert
von 172,2 Mio. €.
Die Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft
eG konnte ihre finanziellen Verpflichtungen
im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit
fristgerecht erfüllen. Soweit möglich, werden
die Rechnungen mit Skonto beglichen.
Der Cashflow nach DVFA/SG verminderte
sich von 9.942 T € im Vorjahr auf 9.541 T
€ im Berichtsjahr. Nach planmäßiger Tilgung
stand der Genossenschaft ein Cashflow aus
laufender Geschäftstätigkeit von 3.976 T €
zur Verfügung (Vorjahr 3.510 T €), so dass zur
Finanzierung der Investitionen neben den valutierten
Fremdmitteln ausreichend €igenmittel
zur Verfügung standen.
Das Jahresergebnis 2009 weist einen Überschuss
von 446 T € aus. Dieser resultiert aus
den Überschüssen in der Hausbewirtschaftung
und dem sonstigen Geschäftsbetrieb.
Die Verringerung des €rgebnisses aus
Hausbewirtschaftung gegenüber dem Vorjahr
war geplant und wurde im Wesentlichen durch
notwendige energiesparende Maßnahmen verursacht,
die zu 584 T € höheren Instandhaltungsaufwendungen
führten und damit belastend
auf die €rtragslage wirkten.
Auf Beschluss von Vorstand und Aufsichtsrat
wurden vom Jahresüberschuss satzungsgemäß
45 T € in die gesetzliche Rücklage und
401 T € in die anderen €rgebnisrücklagen
eingestellt.
Risikobericht
Die Genossenschaft verfügt über ein effizientes
Risikomanagementsystem, das kontinuierlich
überprüft und den sich verändernden
Bedingungen angepasst wird. Kernstücke
bilden die strategische Unternehmensplanung
und das Controlling.
Im Jahr 2009 wurden die Grundlagen und
die Prinzipien zum Risikomanagement überarbeitet,
die Bewertung mit den Risikofeldern
neu definiert und umfassend in einem elektronischen
Unternehmenshandbuch dokumentiert.
Darin sind alle wichtigen Informationen,
Kennzahlen und Dokumente zentral im betrieblichen
Intranet abgebildet, die kontinuierlich
aktualisiert und ausgewertet und jederzeit für
interne und externe Zwecke genutzt werden
können.
Zusammenfassend sind für die nächsten
drei Jahre keine Risiken zu erkennen, die zu einer
ungünstigen Entwicklung im Unternehmen
mit negativer Beeinflussung der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage führen könnten.
Prognosebericht
Um dem deutlichen Überangebot an Wohnraum
in Schwerin zu begegnen, wird die
Genossenschaft auch zukünftig im Rahmen
des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes
(ISEK) den vorgesehenen Beitrag durch Abriss
von Wohngebäuden und Teilrückbau leisten.
Dabei hat sich unsere langfristige Strategie
mit der Konzentration auf Umbau und Modernisierung
in ausgewählten Wohnstandorten bei
einem hohen Anteil der Schaffung von altengerechten
Wohnungen im Bestand bewährt und
wird konsequent weiter geführt. Gleichberechtigt
zu diesem Segment wollen wir durch den
Umbau zu Mehrgenerationshäusern die Nachfrage
von jungen Familien mit Kindern und
Singles anregen, um durch verschiedenartige
Wohnformen die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig
zu sichern. Mehrere Wohnanlagen mit
unterschiedlichen Wohnformen wurden bereits
fertig gestellt und durch das mit Bundesmitteln
geförderte Nachbarschaftszentrum ergänzt.
Der Schwerpunkt der Investitionstätigkeit
wird auch in den nächsten Jahren bei Umbau
und Modernisierung der Bestände liegen, um
mit der Qualitätsverbesserung der vorhandenen
Wohnungen die Förderung unserer Mitglieder
zu betreiben und gleichzeitig Wettbewerbsvorteile
zu erzielen.
Für Umbau und Modernisierungen im Bestand,
den Teilrückbau von Wohngebäuden,
die betriebliche Investitionen sowie die planmäßige
und laufende Instandhaltung sind im
Jahr 2010 Ausgaben in Höhe von 10,6 Mio. E
geplant, die durch Eigenmittel (8,1 Mio. E) und
Zuschüsse (0,2 Mio. E) sowie durch die Aufnahme
von Landesdarlehen (0,8 Mio. E) und
KfW-Darlehen (1,5 Mio. E finanziert werden.
Für das laufende Geschäftsjahr und das Jahr
2011 erwartet die Genossenschaft einen positiven
Verlauf ihrer Entwicklung mit zufriedenstellenden
Jahresüberschüssen. Der Cashflow
(DVFA/SG) wird weiterhin bei über 9 Mio. E
jährlich liegen, so dass ausreichend Liquidität
zur planmäßigen Tilgung und Eigenmittel zur
Finanzierung der Vorhaben zur Verfügung stehen.
Strategisches Ziel der SWG bleibt weiterhin,
freie Liquidität für die zusätzliche Tilgung
von Darlehensverbindlichkeiten einzusetzen.
Schwerin, d. 31.03.2009
SCHWERINER WOHNUNGSBAUGENOSSENSCHAFT EG
Der Vorstand
Wollmann Schumann Steiger
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Schweriner Wohnungsbaugenossenschaft eG
Leonhard-Frank-Straße 35
19059 Schwerin
Telefon: (0385) 7450-0
www.swg-schwerin.de
Gesamtherstellung:
Satz & Layout, Daniele Regge, www.farbfigur.de
Redaktion:
SWG-Vorstand: Wilfried Wollmann (V.i.S.d.P.),
Margitta Schumann;
Journalistenbüro tastenfischer, Anja Bölck
Fotos: Martina Kaune, Anja Bölck
Auflage:
13.500 Stück
Redaktionsschluss: Juli 2010
Bote als PDF-Dokument zum Downloaden.
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